Schrader, JULIUS

Schrader, JULIUS, Maler, wurde 1817 in Berlin geboren, und an der Akademie daselbst unterrichtet, bis er nach Düsseldorf sich begab, wo er schon vor mehreren Jahren seinen Ruf gegründet hat. Schrader malt historische Darstellungen und Genrebilder, die theilweise zu den vorzüglichsten Arbeiten ihrer Art gehören. Er malte schon vor 1833 Portraits und Genrebilder , die grosse Beachtung verdienen, sowohl in Hinsicht der Auffassung als der sorgfältigen Behandlung. Im Jahre 1854 malte er Moses, wie er dem Jethro und seiner Familie die Befreiung Israels erzählt, lebens- grosse Figuren. Dieses Bild hat, einige Steifheit in der Hal- tung abgerechnet, viele Schönheiten, besonders in der Gewandung.

Das neueste Gemälde des Künstlers stellt Cencius vor Papst Gregor VII. vor; womit er das als Preis ausgesetzte dreijährige Reis- t stipendium von jährlich 500 Rthl. gewann. Schrader begab sich daher 1845 zur Fortsetzung seiner Studien nach Rom .

Dann haben wir von ihm auch geistreich radirte Blätter, im zweiten und dritten Bande der Bilder und Lieder, welche bei Buddeus in Düsseldorf erschienen. Es gibt reine Ätz- drücke und farbig gedruckte Exemplare dieses Werkes. Es erschien auch unter dem Titel: Deutsche Dichtungen mit Rand- zeichnungen deutscher Künstler. Düsseldorf 1844/45. Von Schra- der sind darin folgende Blätter:

  1. Die seidene Schnur, nach dem Gedichte von Freiligrath componirt und radirt,
  2. Der Waller, nach Uhland's Gedicht.

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