Schlitz, Heinrich Wilhelm, D., Gelehrter und Zeichner aus Dresden , hielt sich längere Zeit in Italien auf, und sammelte für eine Kunstgeschichte Mittel-Italiens, zu deren Illustrirung er vor- treffliche Zeichnungen machte. Im Jahre 1840 war das Werk so weit vorbereitet, dass der Veröffentlichung wenig mehr entgegen- stand, und er gedachte daher von Rom aus in seine Heimath zu- rückzukehren. Früher hatte er in Pompeji merkwürdige Untersu- chungen angestellt, deren Resultat er 1835 in den Annalen des ar- chäologischen Instituts bekannt machte. Es erschien auch ein ein- zelner Abdruck dieser Abhandlung, unter dem Titel: Rapporto intorno gli Scavi Pompejani eseguiti negli anni 1835 — 1838 ed altri opuscoli archeologici. In den andern Schriften gibt er die Abbildung und Beschreibung eines mit Basreliefs gezierten und 1837 zu Pompeji gefundenen Glasgefässes, und eine Abhandlung über die Darstellung der Fortuna auf drei pompejanischen Gemäl- den und einem geschnittenen Carneol, ebenfalls mit Abbildungen begleitet. In der Zeitschrift »Italia« von A. Reumont 1839, 1840, sind ebenfalls Beiträge von ihm.
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