Sculp'gens /Theodor. — Gdquerer, H. L.

Sculp'gens /Theodor. — Gdquerer, H. L., / 105

mehr der deutschen Schule an, deren tiefe Auffassung er sich an- zueignen suchte. Schon seine früheren Gemälde, ein Kosackenrück- blick, eine Szene aus der Einnahme von Maastricht 1570, die gast- liche Aufnahme des Columbus in einem Kloster u. a., gaben treff- liche Eigenschaften zu erkennen, und ein eigenthümliches, gr. sehr Verdienst der Färbung. Diese Bilder waren 1833 ausgestellt, und bewundert; nur nach Form und Zeichnung sollte der Künst- ler noch ein Augenmerk richten. Man erwartete, dass seine nach Deutschland und Italien unternommene Reise ihm höchst förderlich seyn werde, allein sein 1836 in Brüssel ausgestelltes grosses Bild: Everard's Sterbendes zeigte keine Fortschritte in der Form, wohl einen Rückschritt in der Farbe. Seine Freunde hofften, dass er sich zur nächsten Ausstellung wieder-mit Glanz erheben werde. So berichtet Graf Raczynski (Gesch. der deutsch. Kunst II. 487). In wie weit der Künstler den Erwartungen entsprochen hat, ist uns unbekannt, da im Kunstblatte sein Name nicht erwähnt wurde.

Folgende radirte Blätter sind von seiner Hand:

  1. Szene aus dem alt-niederländischen Kriege mit Feldherrnmord, fol.,
  2. Türke in Extase bei Sirenen, s. auch Schapken,

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