Schott, Friedrich

Schott, Friedrich, Bildhauer von Strassburg ; war nach Schöflin (Schönlin, gVita topographicae p. 6.) Sohn des Buchdruckers Martin Schott, dessen Thätigkeit in die Zeit der Erfindung der Buchdru- ckerkunst fällt. Friedrich Schott arbeitete gegen Ende des 15. Jahr- hunderts. Man zeigte früher Statuen von ihm. Heinecke glaubt, dass Schönlin diesen Schott auch als Formschneider bezeichnet hat; allein mit dieser Angabe scheint es wenig Richtigkeit zu haben.

Dagegen aber könnte der Buchdrucker Johann Schott von Strassburg auch Formschneider gewesen seyn. Bei diesem erschien O. Brunfels Kräuterbuch: Herbarum vivae icones ad naturam imi- tationem etc. Argentorati apud J. Schottum 1530. 31. 32. fol. In dem Gedichte von J. Sapidus heisst ein Maler Johannes Gui- dictius, „qui reddidit ad fabras aeri sic arte figuras.« Dass er die Blätter in Holz geschnitten habe, wird nicht gesagt. Einige Rand- notizen tragen das Zeichen des Buchdruckers J. Schott.

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