Schotel. Die Sturmluft, den aufzuschendenden Dampfschaum, den
Aufruhr des Elements hatte bis dahin nur Backhuysen vortrefflich
gemalt. Bei Schotel aber scheint es, als ob der kalte Nordwestwind
uns aus seinen Gemälden entgegenweht, oder das Wasser bei der
Wendung des Schiffs gegen den Bug aufspritzt, und der Schaum
zerrissen die Töne in der freien und geistreichen Behandlung gleich. Dess- wegen zögerte die französische Akademie zu Paris , ihm die Ehre zu erkennen, die sie seinem Mitbewerber Gudin zuerkannte. Sie be- merkte nur, dass die herrliche Poesie in Gudin's Gemälden über die erhabene Einfachheit Schotel's gesetzt werden müsse.
Im Jahre 1840 gab der Sohn des Meisters, Dr. G. D. J. Scho- tel, die Lebensgeschichte dieses Meisters heraus: Leven van den
Zeeschilder. J. C. Schotel. Met het portrait. 8. In demselben Jahre
wurde auch das Monument des Meisters im Dom zu Dordrecht
gesetzt.
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