Schorren, Juan

Schorren, Juan, Kupferstecher , von Geburt ein Flamänder, liess sich in Madrid nieder, und erwarb sich da in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts grossen Ruf. Seine Blätter finden sich aber meistens in literarischen Werken, die selten geworden sind. Er er- scheint da auch meistens als ein in der Zeichnung geübter Erfinder, so wie immer als Stecher von Verdienst.

  1. Das Bildniss des Diego Garcia de Paredes, als Titelblatt zu dessen Reisen, von Thomas Tamayo de Vargas 1620 be- schrieben.

  2. Das Titelblatt zu Gil Gonzalez Davilas Grandezas de Madrid,

  3. Das Titelblatt zu den »Casamientos de Espanna y Francia, y viaje del duque de Lerma 1618.

  4. Das Titelblatt mit corinthischer Architektur und dreier Figu- ren, zum Flavio Lucio Dextro, defendido per Tamayo de Vargas, 1624.

  5. Das Titelblatt zu Petri Pantoja de Ayala J. C. Toletani com- mentaria in tit. de Aleaturibus, mit zwei schönen Figuren der Justitia und der Natura, und Genien und mit dem Wappen des Hauses Chaves und Mendoza, 1625.

  6. Das reiche Titelblatt für die Anales y memorias cronologi- cas del Dr. Martin Carillo, mit den Figuren des Papstes,

  7. Die 12 Tafeln Krönungswerke Philipp's I. von Portugal , welches 1622 zu Madrid mit spanischem, dann mit portugiesi- schen Texte erschien, immer mit denselben Kupfern. In diesem Werke findet man eine Ansicht von Lissabon mit Verschiedenen Triumphtporten, welche damals erricht- et wurden.

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