Schön Martin, Maler und Formschneider

Schön Martin, Maler und Formschneider , der ältere Meister dieses Namens, kommt von 1304 — 1416 in den Steuerbüchern der Stadt Ulm vor, wie wir durch Weyermann (Neue Nachrichten von Künstlern und Gelehrten Ulms) und durch Grüneisen (Ulms Kunstleben im Mittelalter) wissen. Er soll in Ulm mehrere be-

Blätter des Meisters angezeigt. Andere stehen in der Ab- theilung B., als Blätter nach Schongauer gestochen.

*) Wir begannen die Reihe der Künstler des Namens Schön mit dem berühmten jüngern Martin Schön, der durch Bartsch und mehreren andern unter dem Namen Schongauer bekannt ist. Er ist aber nicht der ältere dieser Ulmischen Familie.

malungen verdorben wurden. Über seine Formschnitte verlautet nichts Genaues, doch können mehrere von den alten xylographi- schen Arbeiten ihm und anderen Meistern Ulms angehören. Dar- unter dürfte auch das berühmte Blatt des hl. Christoph von zu zahlen seyn, der in Schwaben aufgefunden wurde. M. Schön lebte damals noch, und zwar in Colmar , wohin sich später auch der berühmte jüngere Martin Schön oder Schongauer ge- wendet hatte.

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