Schoen, Johann Gottlob, Landschaftsmaler von Dresden , war
einer der vorzüglichsten Künstler, die in der ersten Hälfte des
- Jahrhunderts in Deutschland lebten. Er machte eifrige Stu-
dien nach der Natur, wie viele geistreiche Zeichnungen beweisen, die sich von ihm finden. Es sind diess verschiedene Ansichten von Ruinen, Schlössern und andern Bauwerken, gewöhnlich in
Blitz ausgeführt. Aehnlichen Inhalts sind auch seine Gemälde.
Füssly behauptet, dass der Künstler 1740 eine Reise nach Italien unternommen habe, und nie mehr nach Deutschland zurückgekehrt
Dann hat dieser Künstler, der auch als Lehrer des A. Thiele bekannt ist, selbst Blätter geradirt, die eben so geistreich als höchst selten sind.
- Landschaft mit einer mit Bäumen besetzten Anhöhe in der Mitte, links ein Weib auf dem Wege gehend, rechts im Grunde eine Stadt, weiter nach vorn zwei Männer, wovon
der eine die Flinte trägt. qu. 8.
- Bergige Landschaft mit zwei großen Bäumen, im Mittel- grunde eine Stadt mit Thurm, im Hintergrunde Gebirge und
rechts Fabriken. qu. 8.
Weigel werthet diese beiden Blätter auf 3 Thaler.
Schöne, J. vgl. Schoene.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ/