Schneck, Johann Andreas, Maler, lebte um 1750 zu Ulm. Er malte Bildnisse, und wurde in der Folge Feuerwerker und Schanz- schreiber.
— Sein gleichnamiger Sohn malte Landschaften , Historien und
- Portraits, aber nicht geringer Kunst. Starb 1792 im Zuchthause. Es finden sich von diesem Schneck auch radirte Blätter, die aber ebenfalls sehr mittelmässig sind:
- Das Bildniss des Generals Loudon, 8. '2) Ein Bauer und eine Bäuerin in altschwäbischer Tracht, in — Hausleitner's Schwäb. Archiv 1. 527.
- Der Brand des Weinhofes in Ulm 1785, fol.
- Ansicht von Belgrad , 8.
Schneck Scheeg Johann, Bildhauer, geb. zu Imstberg 'in Tirol 1724, lernte im Vaterlande und ging zur weitern Ausbil- dung ins Ausland. Er arbeitete längere Zeit in Bayreuth , wurde daselbst fürstbischöflicher Hofbildhauer und 1756 Professor an der neuen Kunstakademie daselbst. Nach der baldigen Auflösung die- ser Anstalt ging Schneck 1761 nach Berlin , und arbeitete mehrere Jahre in Diensten des Königs von Preussen , besonders zur Ver- zierung des Gartens in Potsdam . Im Grottensaale daselbst ist vom ihm eine schöne Kindergruppe in Marmor. Als er wieder in sein Vaterland zurückkehren wollte, erhielt er keine Erlaubniss, fand aber um 1760 doch Gelegenheit zu entwischen, wobei er sein Geld in ausgehöhltten hölzernen Figuren verbarg. Jetzt arbeitete er noch mehrere Jahre in Tirol. Zu Wiblingen, Gützens und Ranggen sind Altäre und Statuen von ihm. In der Wiener Schatzkammer ist ein Erzengel mit dem Lucifer in Elfenbein, wofür der Kaiser 50 Dukaten bezahlte. Starb zu Arzl bei Imst 1784.
Schnee, s. Schneck. Schneesing, Johann, ein protestantischer Pfarrer, aus Frankfurt am Main gebürtig, wird auch als Maler gelobt. Er malte bibli- sche Darstellungen, deren in einem Werke: Gothaischer Kirchen- und Schulstaat 1. 38. und in Tenzel's Unterredungen, 1604, S. 287. genannt werden, in letzteren eine Karikatur auf N. Stark. Schnee- sing lebte um 1546.
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