Schmoll, Georg Friedrich

Schmoll, Georg Friedrich, Zeichner und Maler, blühend in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es finden sich Bildnisse von ihm, wenig andere Darstellungen. J. Houbracken stach nach ihm das Bildniss Lavater's, ein verziertes Oval gr. 8., und D. Berger das Portrait des Markgrafen Carl Friedrich von Baden-Durlach, für Lavater's physiog. Fragmento, erster Versuch 1775, gr. 4. Dann haben wir von ihm auch etliche radirte Blätter:

  1. Ein Christuskopf nach Holbein, Umriss, mit G. F. S. be- zeichnet, gr. 4.
  2. Der Kopf des Judas, nach Holbein, Umriss und ebenso be- zeichnet, gr. 4.
  3. Das Portrait eines Mannes, halbe Figur, nach Holbein um- rissen, und mit G. F. S. bezeichnet, gr. 4.
  4. Christus und der ungläubige Thomas, nach einem Entwurfe von Raphael, dieselbe Darstellung, welche B. Ficcar gesto- chen hat, aber von der Gegenseite, gr. 4.

Zeichner und Maler, wurde 1823 in Zweibrücken geboren, und erfreute sich, als der Sohn eines No- tars, einer sorgfältigen Erziehung. Im Jahre ging er nach München , um an der Akademie der Künste sich der Malerei zu widmen; von welcher Zeit an sich sein Talent zum humoristischen Genre in reicher Fülle entwickelte. Bisher bestehen indessen seine Werke meistens in österreichischen Zeichnungen, deren er eine be- deutende Anzahl für die fliegenden Blätter von Schneider und Braun lieferte, eine Zeitschrift, die sich des ungetheilten Beifalls erfreut und immerfort (1845) eine Quelle echten Humors bietet. Schinoltze liefert aber auch als Maler bereits Treffliches. Im Locale des Kunst- vereins sah man von ihm einige Bilder in Öhl, die eben so sehr durch originelle Auffassung, als durch gefällige Färbung an- sprechen.

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