Schmidt, Johann Gottfried, Zeichner und Kupferstecher , wurde 1764 in Dresden geboren, und an der Akademie daselbst herange- bildet. Er fand besonders an Rasp einen eifrigen Lehrer, unter dessen Aufsicht Schmidt zehn Jahre arbeitete. Später reiste er als Pensionär der Akademie nach Paris , und starb daselbst den 7ten Juli 1803. Rost und Meusel führen diesen Künstler zweimal auf, einmal irrig unter dem Namen Johann Friedrich. Wenn er auf seinen Blättern nur die Initialen seiner Taufnamen setzt, könnte er mit dem oben genannten Joh. Georg Schmidt und namentlich mit dem Berliner Joh. Gottlieb Schmidt verwechselt werden. Die Werke des Unsern verdienen aber vor denen der genannten Meister den Vorzug.
- Enoeh Seeman, nach dessen Bildniss in der Gallerie zu Dresden, schön gestochen, 1788. fol.
- A. J. Retz, Professor zu Lund in Schweden , nach Abil- gaard, für Retz's Observationes Botanicae. Lipsiae 1791. fol.
- Christian Gotthilf Salzmann. E. C. Specht pinx, Gotha
- J. G. Schmidt sc. Dresd 1791. fol.
Bischof Spangenberg, weniger gelungen, als die obigen Blät- ter und in kleinem Formate.
Eine Folge von mehr als 50 Bildnissen berühmter Gottesge- lehrten, die zu Leipzig bei Crusius erschienen, 8.
Eine hl. Familie nach Trevisani 1794, kl. fol.
Heinrich der IV. von Frankreich, Oval,
Wilhelm I. von Oranien, Oval,
Graf Émond, Oval.
Mme. Clairmont, 1757 gestochen.
Das Bildniß des Herrn J. A. Clairmont stach G. Friedrich Schmidt.
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