Schmidt, Heinrich Friedrich Thomas

Schmidt, Heinrich Friedrich Thomas, Kupferstecher , der äl- teste Sohn des sächsischen Naturmalers Joh. Heinrich Schmidt, wurde 1780 in Berlin geboren, und von seinem Vater schon in frühen Jahren zur Malerei angewiesen. Hierauf kam er nach Dresden , wo er sich in der Kupferstecherkunst ausbildete, und solche Fort- schritte machte, dass er in kurzer Zeit den Ruf eines der vorzüg- lichsten Künstler seines Faches erlangte. Im Jahre 1799 ging er nach Leipzig , um daselbst einige Arbeiten zu übernehmen. Auch Paris besuchte er in jener Zeit, und einige Jahre später wurde er Hofkupferstecher in Hannover , wo aber bald körperliche Leiden seinen Lauf hemmten, welche auf sein ganzes Leben einen nach- theiligen Einfluss übten. Schmidt arbeitete zwar noch, aber mei- stens nur kleinere Blätter für Almanache.

  1. Friedrich von Schiller, Dichter, Brustbild, 1807 für Frauen- holz gestochen, fol.

  2. C. M. Wieland, Brustbild nach Jagemann, fol.

  3. Emanuel Kant, Philosoph, Brustbild , fol.

  4. Dr. Gall, berühmter Arzt , nach Jagemann, fol.

  5. Dr. Niemeyer, 1825, 4.

  6. Kaiser Alexander I., fol.

  7. Prinz Anton von Sachsen, fol.

  8. Königin Louise von Preussen, nach Caroline Tischbein, fol.

  9. Christian VI., König von Dänemark, 4.

  10. General-Lieutenant von Bischofswerder, fol.

  11. Friedrich Kind, schönes Blättchen.

  12. Die Büste Christi, kl. 8,

  13. Jene des heil. Petrus, kl. 8.

Beide nach alten enkaustischen Gemälden gestochen.

  1. Die heilige Familie, nach H. Naecke, für das Taschenbuch Minerva, 12.

  2. St. Cäcilia, nach C. Dolce, 8.

  3. Die Blätter für Klopstock's Messias, der zu Leipzig bei Gö- schen erschien.

  4. Romantische Scenen aus Löhr's Märchenbuch, schöne Com- positionen von H. Ramberg, eine Folge von 17 Blättern, mit Stölzel, Frenzel, Frosch, Gottschick, Esslinger u. a. ge- stochen. Sehr ausgeführte Blätter, gr. 8.

  5. Drei Landschaften mit Pferden, radirt.

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