Schmidt, C., Kupferstecher zu Prag , ein Künstler der neueren Zeit, und wahrscheinlich jener C. Schmidt, der nach Füßly's Angabe schon 1802 in Prag arbeitete. Er stach einige Blätter für Rafael's Bibel, welche bei P. Buhmann's Erben in Prag erschien, qu. fol.
— Schmidt, C., Medailleur zu Wien, ein jetzt lebender Künstler. Er scheint sich Pichler zum Vorbilde genommen zu haben. Wir ken- nen von ihm eine Medaille auf die Vermählung der Erzherzogin Marie Louise. Diese Denkmünze ist schön, kommt aber durch den Arbeit Pichler's nicht gleich;
— Schmidt, Carl August , Maler, geb. zu Neuburg an der Donau , kam schon frühe nach München , und trat da aus dem Gymnasium an die k. Akademie der bildenden Künste über. Er widmete sich der Landschaftsmalerei, verweilte aber nicht lange in den akademischen Malsälen, sondern wählte unmittelbar die Natur zur Lehrerin. Nachdem er einige Meisterwerke seines Faches in der k. Gallerie studirt und copirt hatte, begab er sich auf Reisen in das bayerische Hochgebirge, nach Tirol und in die romanti- schen Gegenden Salzburgs, und im Jahre 1833 besuchte er auch
Ober-Italien. Als Frucht dieser Reisen ist eine Menge von Skiz- zen und Zeichnungen in Aquarell zu nennen, und einige dersel- ben führte er auch in Oelgemälden aus. Dann haben wir von ihm auch ein Panorama vom höchsten Punkte des Wendelsteins aufge- nommen, welches er, mit statistisch-geographischen Notizen ver- sehen, im Steindrucke vervielfältigte. Diesem Künstler, dem Sohne des k. Ministerial-Sekretärs Joh. Nep. Schmidt, war nur ein kur- zes Leben beschieden; er starb 1834, auch nicht 27 Jahre alt.
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