Schlump, Hans, Maler zu Ulm , ein nach seinen Lebensverhält- nissen unbekannter Künstler , von welchem sich aber noch Werke finden sollen. H. Varrentrapp zu Frankfurt a. M. besass 1823 eine Gebirgslandschaft, durch welche ein mit Schiffen belebter Fluss geht, auf Holz in Oel gemalt. Auf diesem Bilde steht die Jahr- zahl 1409 und ein Monogramm, welches ein in H. verschlungenes S. vorstellt. Sandrart führt von ihm einen Kupferstich von an. Dieses Blatt zeigt das Bild eines Alten, wie er ein junges Mädchen liebkoset, während sie ihm Geld aus der Tasche nimmt. Rost. I, 76. Die Richtigkeit dieser Angaben dürften indessen noch nicht zu verbürgen seyn. Weyermann (Neue Nachrichten von Künstlern Ulms S. 483) nennt ihn als Copisten Dürer'scher Gemalde, die er mit H. S. bezeichnet haben soll. Er beschreibt aber nur zwei Copien von Kupferstichen Dürer's, und zwar folgende:
Das unter dem Namen der Hexen bekannte Blatt, mit einer an der Decke hängenden Kugel, an welcher die Jahrzahl 1497 und die Buchstaben O. G. H. stehen.
Der Herr und die Dame auf dem Spaziergange, während der Tod mit dem Stundenglase hinter dem Baume steht. Auch dieses Blatt soll mit H. S. bezeichnet seyn, was dem- nach nicht auf H. Schäuffelein geht, da dieser jünger als unser Künstler ist. Schlumpp starb .
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