Schlotterbeck, Wilh. Friede., Zeichner und Kupferstecher , wurde 1777 zu Härtingen in der Schweiz geboren, und von C. v. Mechel in Basel unterrichtet, wo auch Haldenwag zu glei- chem Zwecke sich aufhielt. Diese beiden Künstler hatten aber grosse Vorliebe für die damals noch neue Aquatinta-Manier, und sie brachten es bald zu glücklichem Erfolge. Schlotterbeck ge- hört auch zu denjenigen Künstlern, welche diese Kunstweise in Deutschland beliebt machten, und deren grosse glänz, häufig die Wände der Zimmer zierten. Im Jahre er erhielt einen Ruf nach Dessau , wo er für das graphische Institut arbeitete. In dieser Zeit entstanden die vier grossen Blätter nach G. Grain, deren Urbilder damals noch in der Gallerie zu Cassel aufbewahrt wurden. Später nahm sie Napoleon als Kunstbeute fort, und jetzt sicht man sie in der k. Eremitage zu St. Petersburg . Die Kriegs- unruhen bestimmten den Künstler Wien zum Aufenthalte zu wäh- len, wo er 1801 ankam, und sogleich Beschäftigung erhielt, be- sonders durch die Kunsthandlung von Mollo. Im Auftrage der- selben reiste Schlotterbeck 1808 auch nach Salzburg , um die schönen Gegenden aufzunehmen, wozu dann auch einige Ansichten aus Tirol kamen. Eine zweite Kunstreise ging über St. Pölten, Melk, Krems, Steyer , Eisenerz, Grätz und Maria-Zell. Die Zahl der Zeichnungen, die er auf diesen Reisen für Mollo ausführte, beläuft sich über hundert. Noch kurz vor seinem Tode bereiste er meh- rere Gegenden Ungarns, und brachte viele Zeichnungen mit. Starb zu Wien 1810.
Der Morgen. Die Sonne steigt dunstig als dem Meere; im Vorgrunde der Engel mit Tobias. Nach C. Corrain's be- rühmtem Bilde aus Cassel, jetzt in St. Petersburg, Fol.
Der Abend. Weite Landschaft am Meere mit Ruinen, im Vorgrunde griechische Schäfer. Nach C. Lorraing's Bild aus derselben Sammlung, und Gegenstück.
Die Abenddämmerung, ebenfalls nach Lorraing's Gemälde aus der Cassler Gallerie, jetzt in Petersburg. In demselben Maasse gestochen.
Der Mittag. C. Lorrain's Bild aus Cassel, von Nahl gezeich- net, wie die obigen Blätter 25 Z. hoch und 109 Z. breit. An dieser Platte arbeitete auch A. Schlicht.
Ein brennendes Dorf bei Nacht; Soldaten plündern und bringen das Geraubte auf Wagen fort, nach G. v. d. Poel's Bild in der gräflich Nostitz'schen Sammlung. Ein vorzüg- liches Effektblatt, 1801, s. gr. qu. fol.
Es gibt Abdrücke in Aquatinta und in Farben.
- Ansicht bei Vietri, im Meerbusen von Salerno, nach J. Ph. Hackert's Bild aus der Sammlung des Baron Erdmannsdorff, gr. qu. fol.
Die Grotte des Nebelsterns an demselben und Gegenstück; – p. 7,
Ansicht der Felsengestade von Torrento – zwei verschiedene Prospekte, nach Hackert's Bildern in der Sammlung Erdmanns- dorff gr. qu. fol. ;
Grosse Landschaft mit Ruinen, nach J. Bothy gr. qu. fol.
Im ersten Drucke vor der Schrift,
Die Eiche des Sylvan, nach Ph. Hackert's Bild, der Samm- lung des B. v. Erdmannsdorff, gr. qu. fol. ;
Die Ruinen der Villa des Kaisers Domitian, gezeichnet vom Baron von Erdmannsdorff, qu. fol. ;
Braun und in Farben gedruckt. 12) Gegend auf dem Libanon, nach L. F. Cassas, gr. qu. fol.
- Ruinen zwischen Sidon und Tyrus, nach demselben, und Gegenstück.
Beide braun gedruckt und in Farben lavirt, 14) Die Königshöhle bei Baden, qu. fol. 15) Clausenhaus im Helenenthal, qu. fol. 16) Rauhenstein bei Baden, qu. fol. 17) Ansicht der Stadt Baden, qu. fol. 18.) Panorama im Prater, qu. fol. 19) Bei den Wirthshäusern im Prater, qu. fol. 20) Englische Gartenansicht mit Ruinen und Brücke, qu. fol. 21) Eine solche mit Pavillon, qu. fol.
Von beiden Blättern gibt es Abdrücke vor der Schrift,
Portal eines Gottesackers, nach Wehle, fol.
Ansichten aus Oesterreich, von und bei St. Pölten, Melk, Enns, Steyer, Eisenerz, Grätz und Mariazell, für Mollo's Verlag, qu. fol. ;
Ansichten von Schönbrunn, Klosterneuburg, Baden, Kahlen- und Leopoldsberg, qu. fol. ;
Ansichten aus der Umgegend von Dessau, nach Kunz, u. fol.
Ansichten aus dem Gebiete von Salzburg und Berchtes- gaden, mit Text von Prof. Reisser, qu. fol. Im ersten Drucke vor der Schrift,
Prospekte auf dem Waagflusse in Ungarn, zwei Lieferun- gen, qu. fol.
16 radirte Blätter für die malerische Reise des Dr. Fischer, u. fol.
Eine Sammlung von Kleidertrachten des Österreichischen Kaiserstaates, die braun und colorirt erschienen.
Schlotthauer Joseph Historienmaler und Professor an der Aka- demie in München, wurde daselbst 1789 geboren, und als der Sohn
eines vermöglichen Theaterdieners musste er in seiner Jugend das Schreinerhandwerk erlernen. Aber trotz dieses war seiner Lust zum Zeichnen, wenn auch in spärlichen Stunden, günstig, und die Feiertagsschule verschaffte ihm noch überdiess Gelegenheit mit den Gesetzen der Chemie, Physik und Mechanik sich vertraut zu machen. Endlich trat er als Schreinergeselle die Wanderschaft an, und erst nach seiner Rückkehr ward es ihm vergönnt, an der Akademie in München den Grund zu seiner höheren artistischen Ausbildung legen zu können. Später unterbrachen aber die Kriegs- jahre seine Bahn. Er machte als freiwilliger Jäger den Feldzug nach Tirol mit, und hatte sogar die Hoffnung als Offizier in die Armee treten zu können; allein seine Begeisterung für die Kunst
führte ihn den unterbrochenen Studien an der Akademie wieder zu. Sein religiöser Sinn zog ihn jetzt zur Darstellung von Gegen- ständen aus der heiligen Geschichte, in jener Weise, welche in der Zeit seines Aufblühens die deutschen Künstler begeisterte. Sein Streben ging auf Innigkeit und Tiefe des Ausdruckes, und dass dieses nicht selten in hohem Grade gelungen, beweisen meh- rere Bilder aus dem Kreise der christlichen Anschauung. Mit be- sonderer Vorliebe stellte er die heil. Familie und den Erlöser dar, in seinem mit himmlischer Liebe gepaarten göttlichem Ernste, oder als Lehrer, und wie er die Kindlein freundlich zu sich ruft,
Ein zweites Feld eröffnete sich dem Künstler nach der An- kunft des Pet. von Cornelius in München, welcher, von König Ludwig berufen, bei der Ausführung seiner genialen Compositio- nen in der königl. Glyptothek der Beihülfe unsers Künstlers sich bediente. Schlotthauer fand jetzt Gelegenheit, die Technik der Frescomalerei kennen zu lernen, wobei im Allgemeinen seine Er- fahrungen in der Chemie von wesentlichem Nutzen waren. Schlott- hauer malte im Göttersaale Aurora und Athetonus vor Zeus kniend; ferner Leukothöe, Clytia und Hyacinth, welche durch Apollo's Liebe den Tod erlitten. Mit Cornelius malte er den Olymp und das Reich des Neptun; dann das Hauptgemälde des Gewölbe- viertels: Luna auf dem von schüchternen Rehen gezogenen Wagen über dämmerndes Gewölk hin fahrend. Zur Rechten des Haupt- bildes sieht man Diana und Aktäon, zur Linken Diana und En- dymion, beide Bilder von Schlotthauer gemalt, so wie die Arabeske, welche eine Jagd vorstellt. Auch die Bilder der Hekate, Nemesis und des Harpokrates neben dem Hauptgemälde der Nacht sind von ihm gemalt. Mit Cornelius führte er das Gemälde der Un- terwelt aus. In der Lunette der kleinen Vorhalle malte er Pro- metheus am Caucasus, im trojanischen Saale malte er das Rund- bild am Gipfel des Gewölbes: die Vermählung des Peleus mit der Thetis, dann das Urtheil des Paris, die Hochzeit des Menelaos und die Entführung der Helena, grau in Grau auf vergoldetem Grunde; eben so mit Zimmermann Mars und Venus von Diome- des verwundet. Auch das Gemälde mit Zeus, der neben der schla- fenden Juno wacht, und den Traumgott zu Agamemnon sendet, so wie Hector's Abschied von Andromache sind von Schlotthauer in Farben ausgeführt. Mit Cornelius malte er an den drei Hauptsce- nen des trojanischen Krieges: dem Zorn des Achilles, dem Kampf um die Leiche des Patroklos und der Zerstörung von Troja. In diesen Hallen erweckte König Ludwig die Frescomalerei wieder zu neuem Leben, und um die Ausbildung ihrer Technik hat Schlott- hauer auch wesentlich Antheil.
Im Jahre 1830 reiste er nach Italien, um in Rom durch das Studium der alten und neueren Kunstschöpfungen den Kreis seiner Erfahrungen zu erweitern; für die Ausübung der Kunst blieb ihm aber von nun an wenig Zeit mehr übrig, da ihm bald nach seiner Rückkehr in München die Professur der Malerei an der Akademie der Künste übertragen wurde. Jetzt lag er mit allem Eifer der Bildung der Zöglinge ob, und nur wenige Stunden waren der ei- genen Kunstübung vergönnt, welche später wieder von einer anderen Thätigkeit in Anspruch genommen wurde. Sein Talent für Me- chanik und die Kenntniß der Anatomie führten ihn nämlich zur Erfindung einer Maschine, wodurch die Verkrümmung des Rück- grades gehoben werden kann. Er wendete ein bis dahin noch un- bekanntes Curverfahren an, nämlich die Flexion, und erfreute sich oft überraschend schneller Erfolge. Von allen Seiten her kamen Lernende in Schlotthauer's kunstwissenschaftlichen Anstalt; allein zuletzt, hätte
Die letztere Zeit des Künstlers war also wieder ausschließlich der Kunst geweiht, und diese Periode ist für dieselbe um so wich- tiger, als er auf dem Grunde einer schon vor mehreren Jahren ge- machten Erfindung des berühmten Chemikers Oberbergrath Dr. Fuchs, und unter Mitwirkung desselben eine neue Methode zu malen ins Leben rief, die in der Geschichte der Kunst merk- würdige Resultate aufzuweisen im Stande seyn dürfte. Die Sache wird noch immer als Geheimniss betrachtet, und somit können wir da- rüber nur im allgemeinen benachrichten, wie diess durch Dr. R. Marggraff in der allgemeinen Zeitung 1845 Beilage Nro. 135 und aus dieser in Dingler's polytechnischem Journal bereits geschehen ist. Dies ist etwas durchaus Ursprüngliches und Neues, in kei- nem Zusammenhange mit der pompejanischen Malerei, welche Schlotthauer vor kurzer Zeit ebenfalls zu untersuchen Gelegenheit hatte, indem er ein Mitglied jener Commission war, welche der König Ludwig zu diesem Behufe nach Pompeji abzuordnen ge- ruhte, An ihrer Spitze stand Direktor F. v. Gärtner und Prof. Dr. Schafhäutl wurde als Chemiker und Sachkundiger beigegeben. Letzterer gab über den Erfolg in der allg. Zeitung 1845 ausführlichen Bericht. Die Erfindung der Herren Fuchs und Schlotthauer ist
völlig unabhängig von allen früheren und späteren Untersuchun- gen über pompejanische Malerei, als ein echt heimisches Gewächs, als eine Frucht deutscher Wissenschaft und Kunst zu betrachten, die in München reifte, wo die unter königl. Schutze er- blühte Thätigkeit im Gebiete der öffentlichen monumentalen Kunst in den verschiedenen Zweigen der Kunsttechnik und selbst der handwerklichen Praxis schon Ergebnisse zu Tage gefördert hat, die der Natur der Sache nach nicht ohne dauernde Rückwirkung auf den Fortgang jener höheren Bestrebungen bleiben konnte.
Die neue Technik, welche Oberbergrath Dr. Fuchs der Kürze wegen und mit Bezug auf ihre unterscheidenste Eigenschaft »S te- reochromie« nannte, ist das Resultat eines schon zu verschiede- nen Zeiten mit mehr oder weniger günstigem Erfolge unternom- menen Versuches, eine zunächst für Mauergemälde bestimmte Tech- nik zu erfinden, welche die unläugbaren Verdienste der Frescomal- erei in sich vereinige, ohne deren Mängel zu theilen. Das ge- wöhnliche Fresco genügte den besseren Malern nicht; die Unzu- länglichkeit des Materials und die Beschränktheit des technischen Verfahrens gestatteten ihnen nicht, Bilder damit auszuführen, bei denen es auf eine reiche Entwicklung der Gruppen und der Lichtperspective, überhaupt auf eine naturgemässe und harmo- nische Durchbildung des Colorits ankäme, oder bei denen sie den sinnlichen Reiz und das weltliche Festgepränge glänzender Farben walten lassen wollten. Die Alten griffen desswegen zu alterlei falschen und verderblichen Mitteln; in Rafael's Fresken in den Vatikanischen Stanzen zeigen sich Nachbesserungen, die mit anderen Mitteln bewerkstelliget sind, als die Frescomalerei bietet, obwohl da Vinci's Art von Firnissmalerei gab sein herrliches Abbild frühzeitiger Zerstörung preis, die Carracci und ihre Schüler erreichten durch den Gebrauch von Leim- und Tem- perafarben in ihren Frescomalereien keineswegs ein besseres Co- lorit. Zwei wichtige Bestrebungen der Neuzeit gingen dahin, die Frescomalerei durch eine neue Technik zu ersetzen: die enkausti-
*) Beide Verfahrungsarten sind durch die Schriftelehr der Erfinder bekannt, jene Fernbach's erst seit 1845;
Um ihre Haltbarkeit zu erproben, wurde die Stereochromie den schwersten Prüfungen unterworfen, die sie sämmtlich bestan- den hat. Stereochromatisch gemalte Probetafeln im Freien, dem wechselnden Einflusse des Regens und der Sonne längere Zeit bloss- gestellt, blieben unverändert. Eine noch stärkere Probe hatten zwei Tafeln zu bestehen, unter unparteiischer Aufsicht die eine al Fresco, die andere stereochromatisch auf gleichartigem Sand- stein mit der erforderlichen Mörtelunterlage gemalt, welche im Freien den heftigsten unmittelbaren Einflüssen der Witterung in dem überaus harten Winter von 1845 beinahe acht Wochen lang unter Frost, Schnee und Nebel ausgesetzt, und zum Ueberfluss, bei der strengsten Kälte noch mit Wasser begossen wurden, wo- durch sie sich gänzlich mit Eis überzogen. Solcher Gestalt ver- setzte man sie plötzlich in erwärmte Räume. Nach dieser gemein- schaftlichen Probe boten beide Tafeln die auffallendste Verschie- denheit dar. Das mit Beobachtung aller Regeln gefertigte Fresco- gemälde hatte, zumal in den Fleischpartien, die vollständigste Zer- setzung erlitten, ganze Stücke fielen ab, und der Mörtelgrund trennte sich vom Steine. Die stereochromatische Malerei dagegen hatte sich völlig unverändert und so erhalten, wie sie aus der Maler's Hand hervorgegangen, und was den Mörtelgrund betrifft, so bildete er nach wie vor dieselbe compacte und mit dem Stein un- trennbar verbundene Masse. Der König, welcher diese beiden im Garten des Direktors F. von Gärtner der rauhen Witterung ausge- setzten Tafeln sah, war sehr erfreut über die so sichtbar sich kundgebenden Vorzüge der neuen Malerei, die auch ungleich weniger durch Säuren leidet, als die Frescomalerei. Seine Majestät beschloss daher, das pompejanische Haus bei Aschaffenburg stereo- chromatisch bemalen zu lassen. Da wird die Schmuckmalerei bei Verzierung des Aeusseren zuerst im Grossen Anwendung finden, und die Sachverständigen glauben, dass diese Technik früher oder später sich wenigstens für monumentale oder architektonische Ma- lerei der allgemeinsten Anerkennung und Anwendung zu erfreuen haben werde, ja dass die bestehende Frescomalerei zuletzt ganz ausser Übung gesetzt werden dürfte. Das äussere Ansehen der nach dieser Methode gefertigten Gemälde stellt sich ähnlich dar, wie das der Frescogemälde. Die Stereochromie besitzt denselben, besonders für Wandgemälde äusserst wichtigen Vorzug, welchen die Frescomalerei vor anderen ähnlichen Malformen voraus hat, näm- lich das Licht, die hellen leuchtenden Töne der Farbenscala, dabei aber grössere Kraft und Tiefe, welche dem Fresco fehlen. Denn sie gebietet über einen grösseren Reichthum von Farben und, da diese einer mannigfaltigen Mischung fähig, auch von Farbentönen als die Frescomalerei, die einem Instrumente von sehr beschränktem Umfange von Tönen gleicht; Hiezu kommt, dass die nach dem neuen Prinzip behandelten Farben sämmtlich gleichmässig und ohne ei- gentlichen Glanz auftrocknen, weshalb die künftige Wirkung des Gemäldes mit Sicherheit während der Arbeit selbst berechnet und ermessen werden kann, was bekanntlich beim Fresco nicht der Fall ist. Gesellen sich dem noch andere wesentliche Vorzüge bei, Die Behandlung beim Malen ist äusserst bequem, und angenehm, wie bei keiner anderen Technik; sie erweist sich sauber und nett, und die Farben schmiegen sich leicht, flüssig und voll unter der Führung des Pinsels. Da der Grund nicht stuckweise, sondern im Ganzen aufgetragen wird, und für das jedesmalige Bedürfniss nur
Gegenwärtig sind in Schlotthauer's Atelier mehrere Gemälde in stereochromatischer Manier in Ausführung, selbst auf Leinwand, In dem bei Aschaffenburg von König Ludwig erbauten neuen pom- pejanischen Haus, wird bei der äusseren Bemalung desselben im Hause die erste Anwendung dieser neuen Methode im Grossen statt finden. Dem Prof. Schlotthauer verdanken wir auch eine treuliche Copie von Holbein's Todtentanz in Steindruck, von welcher wir schon im Leben Holbein's gesprochen haben. Die 53 Blätter die- ses Werkes begleitet ein Text, München 1832. Die treulichen Co- pien sind von Hoeger lithographirt. Im Jahre 1843 erschienen zu Paris diese Copien auch mit französischem Text: La danse des morts dessinee par H. Holbein, gravee sur pierre par J. Schlot- thauer, expliquee par H. Fortoul — J. G. Schreiner lithographirte ein Bild der heil. Familie, welches der vor kurzer Zeit verstorbene Hofprediger und Domherr Hauber besass. Eben derselbe lithogra- phirte auch ein herrliches Brustbild des Heilandes, im Besitze des
- v. Kranzmagr in München. Heilmuth zeichnete ebenfalls eine heil. Familie auf Stein.
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