Schleich, Carl, Kupferstecher , der jüngere genannt, geb. zu Augs- burg 1788, wurde von seinem Vater, dem oben genannten Künst- ler, in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet. Anfangs ar- beitete er in Punktirmanier, vertauschte aber dieselbe bald mit der Radirkunst, da die punktirten Blätter schon damals wenig Anklang mehr fanden. Die reinen Aetzdrücke kommen aber nicht häufig vor, da er die Platten mit dem Grabstichel ausarbeitete. Die Mehr- zahl seiner Arbeiten bestehen auch in topographischen Arbeiten, da er im militär. topogr. Bureau zu München angestellt war. Sol- che findet man in A. v. Riedel's Strom - Atlas, andere bestehen in Karten und Plänen. Schleich starb zu München . -
- Willibald Pirkheimer, Copie nach Dürer, C. Schleich se. „ V. Oval H.2 Z.2L., Br.2 Z. '
- Abbildungen der bronzenen Statuen, welche das Grabmal 'K. Maximilian's I. zu Innsbruck umgeben, nach J. G. Sched- ler's Zeichnungen von C. Schleich, C. Eichler und P. La- mmerini gestochen, fol. ;
- Die Residenzstadt München, mit 10 Randbildern, nach H. Adam, gr. qu. fol. 0
- Ansicht des Klosters Schöftlarn bei München, nach J. Doar- ner, gr. qu. fol. ' Ü
- Der goül in Regensburg , nach W. Rehlen, gr. qu. fol.
- Dieselbe Darstellung, gr. qu. 4. ;
- Eine stehende Kuh zwischen zwei Bäumen, nach Wagen- bauer, fol. Die Aetzdrücke sind selten, ; "
- Eine Kuh sich am Baume reibend,, nach demselben, fol. Die .reinen Aetzdrücke sind selten, LT
Die Grablegung Christi, Rafael's berühmtes Bild im Pallaste Borghese, kl. 4. N
Die Kreuzschleppung nach demselben Meister, das unter dem Namen »Lo Spasimo« bekannte Bild in Spanien, kl. fol.
Die Madonna della Sedia, nach Rafael, kl. 4.
Die Madonna, nach H. Hess Frescobild in der Allerheiligen Kirche zu München, gr. 8.
Die Statuen von Göthe, Jean Paul, Carl XII. von Schweden, Kaiser Rupprecht von der Pfalz, alle nach Schwanthaler's Erzbildern für Schenk's Charitas, Festgabe 1844, 8.
Die Blätter zum Reinecke Fuchs, mit Rahn nach Kaulbach's Zeichnungen gestochen.
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