Schinz, Johann Caspar

Schinz, Johann Caspar, Maler, geb. zu Zürich 1708; erhielt den ersten Unterricht im Zeichnen bei H. Lips, erlernte dann spä- ter von J. C. Huber die Anfangsgründe der Ölmalerei , und be- suchte 1816 zur weiteren Ausbildung die Akademie in München . Nach zwei Jahren begab er sich nach Rom , wo Overbeck und Veith sich freundlich seiner annahmen, im Jahre liess sich dann Schinz in Zürich nieder, und starb daselbst 1832. Schinz liebte vor allem biblisch-mystische, biblisch-historische und religiös-symbolische Darstellungen, welche alle einen gar frommen Sinn ath- men. Seine Richtung ist jene des F. Overbeck, er fand aber da- mit im Vaterlande wenig Anklang. Mehr Beifall erhielten seine Genrebilder, Scenen aus dem täglichen Treiben der Menschen. Meh- reres s., Neujahrst. der Zürcher Künstlergesellschaft von 1834. In der Portraitsammlung des Hofmalers Vogel von Vogelstein ist sein Bild- niss, 1818 von Näcke in Rom gezeichnet. Folgendes Blatt dürfte von ihm herrühren: 8

Halbfigur eines Orientalen, nach Flinck und G. F. Schmidt radirt, 4. Schinz' J—r Maler zu Zürich , eigentlich nur Kunstliebhaber, der . sich aber als solcher in den beiden ersten Decennien unsers Jahr- hunderts grossen Ruf erwarb. Er malte Genrebilder , die einen ge- -nialen Künstler verrathen, und hatte auch grosse Uebung im Malen erlangt. Blühte noch um 1817.

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