Schinagl, Maximilian Joseph

Schinagl, Maximilian Joseph, Landschaftsmaler , wurde 1694 (oder 1607) zu Burghausen in Bayern geboren, und von seinem Stiefvater Jos. Kamelar unterrichtet. Er unternahm verschiedene Reisen, liess sich aber zuletzt in Wien nieder, und starb daselbst 1761. Schinagl hatte als Künstler Ruf, und noch gegenwärtig bewahren die Gallerien zu Wien und Schleissheim Bilder von ihm, meistens Waldlandschaften mit Jägern, Fischern, ländlichen Figu- ren u. s. w. Selten finden sich Bilder mit religiöser Staffage. Die Figuren malte meistens F. C. Riepenhausen. In der Behandlungsweise erinnern seine Gemälde an Joseph Anton Koch. Er könnte indessen mit J. F. Schinagl verwechselt werden, besonders wenn sich Blätter nach ihm finden. Wir verweisen daher auf jenen Artikel, können aber nicht bestimmen, ob beide in Verwandtschaft stehen. D. V. Bauer radirte nach ihm eine Landschaft mit Ruinen. Haid stach eine sol- che in schwarzer Manier. Ein radirtes Blatt mit den Musen und Pieriden gehört dem J. Schinagl an.

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