Schillig, Philipp Anton, Maler, geb. zu Osnabrück , er- lernte die Anfangsgründe der Kunst in seiner Vaterstadt, begab sich dann zur weiteren Ausbildung nach Düsseldorf , wo Cornelius bereits eine Anzahl von Schülern um sich versammelt hatte, und 1825 zog er mit diesen und dem Meister nach München. Hier arbeitete er unter Aufsicht des P. von Cornelius in der königl. Glyptothek, und dann war er auch unter denjenigen Schülern des Meisters Cornelius, denen die Ausführung der historischen Fresken in den Arkaden des Hofgartens zu München anvertraut wurde. Schilling malte mit Ph. Folz jenes Bild, welches Albert IV. vor- stellt, wie er die Primogenitur einführt. Dieses Gemälde ist sehr gelungen, und was den Effect der Massen betrifft: neben Gassers E rstürmung des Godesbergs das beste jener Reihe. Diese Fresken sind auch in lithographirten Nachbildungen bekannt; wovon die einen bei Cotta, die andern bei Herrmann in München erschie- nen. Dann sind auch im neuen Königsbau zu München Werke von Schillings Hand. Er malte nach Schwanthalers Compositionen die 24 Bilder zu Aeschylos Tragödien im Empfangszimmer des Königs. An diese Gemälde reihen sich dann auch Bildnisse und mehrere historische und andere Darstellungen in Oel, so wie zahl- reiche Compositionen in Zeichnungen . Auch treffliche Landschaften malt dieser Künstler.
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