Schieß, Ferdinand, Zeichner, Kupferstecher und Maler, wurde
1775 in München geboren, und daselbst von Mettenleiter unter- richtet. Er widmete sich unter Leitung dieses Meisters der Kupfer-
stecherei, und ertheilte demnach auch Unterricht in dieser Kunst, die in der Lithographie sich einen Namen gemacht. Er zeichnete mit der Feder
auf Stein, anfangs Carrikaturen, bildliche Darstellungen von Sprüch-
wörtern, Volksscenen, Bildnisse und andere Gegenstände. Seine Blätter, besonders die früheren, gehören zu den Incunabeln der Lithographie , und verdienen als solche alle Beachtung. Besonders sind die Sprichwörter gut auf Stein gezeichnet, und in der Weise Mettenleiter's componirt. Dann malte er auch in Aquarell , und einige Copien in Oel. Starb um 1820.
Das Bildniss des Churfürsten Maximilian Joseph, 4.
Jenes der Churfürstin, Gemahlin, 4. Diese beiden Bildnisse sind auf Stein gezeichnet, die Gewänder in Linienmanier, die Köpfe punktirt. Sie gehö- ren zum Volkskalender von 1805 und 4.
Ein Faun neben einer Bacchantin sitzend, radirt, qu. 12.
Die Kupfer in Lipowski's Gemälden aus dem Nonnenle- ben, kl. 8.
Die Abbildung des bayerischen Bürgermilitärs in Kupfer,
Die deutschen Sprichwörter, 24 numerirte Blätter mit zwei Darstellungen auf einem Blatte, mit der Feder auf Stein gezeichnet, ohne Namen des Zeichners, 8.
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