Schiavone, Gregorio, Maler aus Dalmatien , war vielleicht ein Nachkömmling des Paolo Schiavo, dessen Vasari im Leben des Masolino da Panicale gedenkt. Beide Namen bedeuten einen Slaven und diess ist unser Gregorio, so wie die folgenden Künstler, wozu auch die neueren Schiavones gehören. Gregorio (irrig Giro- lamo und Georgio), war Schüler des Squarcione, was an und für sich seine Werke verrathen und überdiess noch die Inschriften auf Schiavone's Bildern bezeugen. Es finden sich noch einige Ge- mälde von diesem Künstler , die um entstanden sind. Lanzi sah in S. Francesco zu Padua eine Madonna auf dem Throne mit dem Kinde und zwei Engeln, bezeichnet: Opus Slavoni Dal- matici Squarcioni. Diess ist wahrscheinlich das jetzt in der Galerie des Museums zu Berlin aufbewahrte Bild der thronenden Maria mit dem Kinde in Tempera, wo zu jeder Seite des Thrones ein Engel mit einer Traube erscheint. Die Inschrift ist dieselbe. Ein anderes Gemälde dieses Meisters kam zu Lanzi's Zeit aus St. Nicola zu Padua in den Palast Frigimelica. Auf dieser Tafel hieß man: Opus Slavoni Discipulus Squarcioni. Zu Foussom- brone sah Lanzi im Privatbesitze ein Bild (der Madonna?), mit der Inschrift: Opus Slavonii Dalmatici Squarçoni S. (Scholaris.)
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