Scheubel, Johann Joseph, Maler, der Sohn des Obigen, und Schüler von G. de Marees, fand an dem Fürstbischof Adam Frie- drich von Bamberg einen Gönner, der ihn nach Frankreich und Italien reisen liess, um durch das Studium der Werke einer klassischen Vorzeit seine Ausbildung zu fördern. Nach seiner Rückkehr malte er mehrere Bildnisse, darunter auch jenes seines fürstbischöflichen Gönners, dann des geheimen Rathes Faber und seiner Frau, und meh- rere andere Portraite im Refectorium des Ernestinischen Priester- hauses. Unter seinen Altarbildern rühmte man besonders den heil. Blasius in der Wallfahrtskirche zu Vierzehnheiligen, eine Geburt Christi nach Spagnolet, den Eremiten nach einem unbekannten Meister und zwei Altargemälde zu Ebrach. In der St. Jakobskir- che zu Bamberg ist ein St. Johannes Evangelist von Scheubel. Jäck (Pantheon S. 66.) legt ihm die genannten Arbeiten bei, und be- merkt, dass Murr (und nach ihm Füssly und Lipowsky) die Werke der beiden Scheubel verwechseln. Der Sohn starb erblindet ge- gen 1788.
Scheubel, eine Clarisser-Nonne zu Bamberg und Schwester des Obi- gen, war ebenfalls Malerin. Jäck sagt, sie sei eine gute Kopf- malerin gewesen.
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