Scherer, Alois, Maler von Edelried, der Bruder des Obigen, be- suchte 1835 im 16. Jahre die Akademie der Künste in München , und jagd' da längere Zeit mit allem Eifer den Studien ob. Er wid- mete sich der Genremalerei , und malte auch Bildnisse in Oel. Auf dem Kunstvereine zu München sah man mehrere schöne Bil- der von ihm in Oel gemalt. Dann machte er, angereizt durch das Beispiel seines Bruders, auch glückliche Versuche in der Glasma- lerei, und seit einiger Zeit äussert er grosse Sicherheit in dieser so schwierigen Technik. Beweise hiezu liefern die trefflichen Bil- der, deren man seit drei Jahren im Locale des Kunstvereines zu München ausgestellt sah. Darunter ist ein schon früher von sei- nem Bruder behandeltes Bild, die Christnacht von H. Hess, 1843 ausgestellt, neben einem zweiten, welches das liebliche Bild einer mit den Armen auf die Fensterbrüstung sich lehnenden jugendli- chen Achenbacherin vorstellt. Dieses von G. Bodmer gemalte und
welches wir im Leben des letzteren bereits gerühmt. Das Glasgemälde besitzt der Erbprinz von Hessen K. H. Im Jahre kam auf dem genannten Kunstvereine: ein drittes Gemälde von A, Scherer, die Nonne nach Hoyol, zur Verloisung. Zu ältesten- sten Werken dieser Art gehört ein Mädchen mit der Büste auf
dem Rücken, welche es, mit Trauben gefüllt, zum Thore her- 8 eindrängt.
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