Schenck, Peter

Schenck, Peter, der Sohn des obigen Künstlers, war ebenfalls Ku- ferstecher, aber von geringerer Bedeutung als der Vater. Er setzte auch den Kunsthandel fort, und vermehrte den Verlag mit mehre- ren Werken. Als solchen Verlagsartikel bezeichnete er 16 Ansichten von Salzthalen nach J. J. Müllers Zeichnungen, qu. fol. Schenk selbst stach selbst Prospekte, vielleicht für die verschiedenen Folgen aus dem Schenk'schen Verlage, deren wir oben erwähnt haben. Von ihm haben wir eine grosse Ansicht des k. sächsischen Schlos- ses Augustenburg (Conspectus Regii aedificii, cui nomen castrum Augusti). In der Dedication an den König und Churfürsten von Sachsen bezeichnete er sich wahrscheinlich auch als Stecher: Pe- trus Schenk junior sc. Amstel. Dieses Blatt ist in der Weise des grossen Prospektes von Meissen und der Albrechtsburg aus P. Schenk's Verlag. Jedes dieser Blätter ist 14 Z. hoch, und 22 Z. breit. Als Verlagsartikel des jüngeren Schenk erscheint auch ein um 1 Zoll grösseres Blatt, welches den Pallast des k. sächsischen Ministers, Grafen von Flemming zu Dresden vorstellt, nach einer Zeichnung von J. R. Farsch,

Dieser jüngere P. Schenk lebte noch 1750, doch kaum mehr 1775, wie Füssly angegeben findet.

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