Schenau, Johann Eleazar

Schenau, Johann Eleazar, Maler, ein zu seiner Zeit und noch

später viel belobter Künstler, heisst mit seinem Familiennamen

gestochenen Blätter ist sehr zahlreich. Das oben genannte Bild der Kreuzigung in der Kreuzkirche zu Dresden stach Stölzel in gros- sem und kleinem Formate, Stölzel stach auch das Bild des Wei- sen nach Cicero, Sinzenich die oben erwähnte Pandora, Holzmann eine heil. Magdalena, Schulze Jupiter und Juno. Diese Bilder zählte man damals zu Schenau's Hauptwerken der historischen Art. Von Bildnissen stach Littre jene der Mme. de Pompadour, und der Herr. Clayton. Diese beiden Portraits gehören mit jenem des Dau- phin in historisch-allegorischer Auffassung zu den besten Bildern des Meisters.

graveur von C. F. Stölzel, L'amour conduit par la fidelite, von H. Gutenberg, häusliche Scenen von Boctius und Balzer, eine grosse Bauernprügelei aus Basan's Verlug etc. Stölzel, Schulze, Zingg,

Gebel, Boetius, Krüger, Seifert, Gudeborn sind Stecher späterer Werke. C. F. Stölzel hat 1782 das Bildniss des Künstlers gesto- chen, Büste, roth und schwarz gedruclt.

Dann hat Schenau selbst in Kupfer radirt. Folgende leicht

und geistreich geätzte Blätter sind von ihm. Sie scheinen selten geworden zu seyn.

  1. Ein Mann, welcher in Gegenwart der Frau die Magd um-

armt, S. 8. 2) Eine Folge von 12 Blättern, wovon sechs jugendliche. Figu- ren, die anderen Charakterköpfe vorstellen, mit deutschen Inschriften. Auf dem ersten Blatte liest man: Achetiez mes

petites eaux-fortes, 1760. 8.

  1. Eine Folge von Ansichten aus der Gegend von Paris, unter dem Titel: Vues des environs de Paris par Daniel Heimlich, A Paris chez Quillau Libraire, rue Christine au magazin lit- teraire. 4. Schenau nannte sich da Heimlich, um seinen Namen zu verbergen, wahrscheinlich weil das Fach der

Landschaftsmalerei nicht das seine war.

Schenck, s. Schenk.

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