Schega, Franz Andreas

Schega, Franz Andreas, Medailleur und Maler, geb. zu Neu- städtl in Krain 1711, war der Sohn eines Büchsenmachers und Waffenschmieds, und übte anfangs selbst dieses Handwerk; aber in einem höheren Kreise, insofern er damit die Gravirkunst in mannigfache Anwendung brachte. Er liam als Geselle in viele Städte Deutschlands, und wenn es ihm an Büchsenmacher- und Waffen- schmied-Arbeit gebrah, schnitt er Siegel in Silber und in andere Metalle. Einen neuen Erwerbszweig eröffnete er sich dadurch, dass er Bildnisse in Kupfer stach und solche in Pastell malte, wo- mit er grossen Beifall erwarb. Dieses brachte ihn dann auch auf die Bossierkunst und auf die Wachsbildnerei. Er bossirte mehrere Bildnisse in Wachs, darunter solche von höchsten Personen. Man zeichnete das Bildniss der Kaiserin Maria Theresia besonders aus, und jenes des Churfürsten Carl Albert von Bayern, des nachmali- gen Kaisers Carl VII., erwarb ihm die Stelle eines churfürstlich bayerischen Hofmedailleurs in München . Schega hatte in allen die-

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