Scharp, Carl, Historien- und Genremaler, geb. zu Düsseldorf 1802, erhielt den ersten Unterricht im Zeichen in seiner Vaterstadt,
" Ja es ist sogar zur Parteisache geworden; daher die verschiedenen Urtheile, wovon einige über Tendenz und Technik den Stab brechen. Aber gerade diese Anfechtungen beweisen, das im Bilde etwas Bedeutendes stecken müsse. Mehreres s. Allg. Zeitung 1845 Nro. 286. Bei der Ausstellung in Münster bedauerte man nur, dass Schorn die in alten Kupferstichen und im Dom zu Münster vorhandenen Bildnisse der Wiedertäufer nicht benutzt habe. Im Jahre 1845 ertheilte König Ludwig von Bayern dem Künstler den Auftrag, eine grosse Darstellung der Sündfluth zu malen, nach einer bereits vollendeten Skizze.
Dann fertigte dieser Künstler auch viele geistreiche Zeichnungen, die nur als solche erscheinen, nicht in Gemälden ausgeführt sind. Lithographirt sind diejenigen im Bildersaal der preussi- schen Geschichte. In lebenden Bildern dargestellt an dem Erb- huldigungsfeste der Ritterschaft der Provinz Brandenburg 1840, roy. fol. Dann ist er auch Theilnehmer an dem Werke: Freskogemälde aus der Geschichte der Bayern in den Arcaden des Hof- gartens zu München, herausg. nach und fort von einigen Malern erschienen. München bei Cotta und bei Herrmann, Fol. und I ganz; SchORPP od. Scharpp, Michael, erscheint um 1495 — 1500 in Ulm als Briefmaler, und hatte einen Gesellen, Namens Hans., Im Jahre 1498 war er Mitglied der Künstler-Bruderschaft zu den Wengen in Ulm. Von diesem Meister fand Weyermann Nachricht, so wie von einem Augustin Schorpp, der 1511 als Maler in Ulm lebte.
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