Schall, Jean Francois

Schall, Jean Francois, auch Schall und Schalle geschrieben, Genremaler, arbeitete um 1790 und noch im ersten Decennium des 19. Jahrhunderts in Paris , und fand da durch seine Bilder großen Beifall. Mehrere derselben sind im Stiche bekannt. Im Jahre V. der Republik stach Godefroy ein gerühmtes Bild, welches einen Vater vorstellt, der seinen Hund erschlägt, weil er ihn neben sei- nem Kinde mit blutigem Rachen findet. Dieses Blatt hat den Titel: Le danger de la precipitation, und ein anderes nach demselben Meister: La fausse'apparence. Von Dissart rühmt man ein geist- reiches Blatt unter dem Titel: A ]a Sagesse; Chaponniere stach le Modèle dispose; Ruotte Le Panier renverse und Le Retour de la Vendange; R. Girard Tell's Meisterschuss; R. Gaillard den un- bescheidenen Liebhaber; A. le Grand vier Darstellungen aus der Geschichte der Genovefa, und mehrere Scenen aus den Werken des J. J. Rousseau u. s. w. Aus diesen Blättern kann man das Genre erkennen, welches Schall pflegte. Er gehört zu der Classe jener Künstler , welche sich die Darstellung von Anekdoten und romantischen Scenen zur Aufgabe gemacht hatten. Starb um 1812.

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