Schaffner, Maler, lebte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in München , doch wissen wir nicht unter welchen Verhältnissen. Sein Name wird ausserdem bei keinem bayerischen Schriftsteller genannt, dass er aber gelebt hat, ersehen wir aus einem undatir- ten Hanılwerkszettel der Münchner Malerzunft. Die Aufzeichnung dürfte um 1520 erfolgt seyn.
Schaffroth Professor an der Kunstschule in Baden bei Rastadt, geh. daselbst um 1765, war Schüler von Ph. J. Becker, und bildete sich dann in Zweibrücken unter Pitz weiter aus. Hierauf hielt er sich einige Zeit in Stuttgart auf, und dann in Dresden . Schaffroth malte historische Darstellungen, meistens religiösen Inhaltes, Bilder, welche mit grossem Lobe genannt wurden. In einer Dorfkirche bei Baden ist eine heilige Familie von ihm, ein in Zeichnung und Färbung schätzbares Bild. In der Kirche des Stadchens Oppenau sieht man ein grosses Altarblatt, welches die Predigt des Hei- ligen Johannes in der Wüste vorstellt. Von diesem Bilde heisst es im Kunstblatte 1820, dass es in der Anordnung trefflich, in den Cha- rakteren von grosser Wahrheit und besonders im Colorit und in der Haltung alles Lob verdiene. Dann fertigte Schaffruth auch einige schöne Copien nach Werken von Raphael, G. Romano u. a., Nach letzterem wurde 1832 besonders eine heil. Familie als tüch- tende Nachahmung gerühmt. Später fanden wir seiner nicht mehr erwähnt. Das Todesjahr dieses Meisters ist unbekannt.
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