Schäffler, Carl Friedrich, Architekt , der Sohn des obigen Bild- hauers, geb. zu Dresden 1770, betrat als vierzehnjähriger Knabe die Kunstakademie seiner Vaterstadt, machte sich dann mit den für einen Architekten nothwendigen Hülfswissenschaft vertraut, und nachdem er bei Schuricht und Hölzer praktischen Unterricht in der Baukunst erlangt hatte, waren es besonders die Werke von Vitruv und Palladio, und von seinen Zeitgenossen Gilly und Wein- lehn - die er zu Vorbilder seines weiteren Studiums nahm. Dann zeichnete er mit Wehle auch Landschaften nach der Natur, die er mit Gebäuden staffirte, was ihn mit Hofrath Becker auf die Idee brachte, eine Folge von ländlichen und Gartenhäusern herauszu- geben. Dieses Werk erschien von 1798 — 99 bei Voss in Leipzig , unter dem Titel: Neue Garten- und Landschaftsgebäude, 4 Hefte mit 44 Blätter von Aubertin in Aquatinta gestochen, roy., fol.
Dann beschäftigte er sich mit einer Zeichenschule für mecha- nische Künstler und Handwerker, welche 1801 vollständig lag. Ueberdies fertigte er auch verschiedene Pläne zu Gebäuden, Denk- mälern und zur Decoration innerer Räume. Im Jahre 1805 wurde Schäffer Professor der Architektur an der Akademie zu Düsseldorf . In diesem Jahre erschien von ihm auch ein kleineres, durch die literarische Gesellschaft zu Mansfeld hervorgerufenes Werk; Idee zu Luther's Denkmal. Mit 2 K., auf welches seine Ideen aus den Skizzen eines Architekten zum Gebrauche für Künstler und Freunde der Kunst, 1. H. mit 6 Blättern von Veith erschienen, kl. qu. fol. Später unternahm der Künstler auch noch Reisen, kehrte aber immer wieder nach Düsseldorf zurück, wo sich in der Folge unter Cornelius, und noch mehr unter Schadow der Malerei ein glän- zendes Feld eröffnete.
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Ansicht des Schlosses Stüchsenstein unter dem Schneeberge bei
. Wien. G. Schäffer fec., Rom 1812, kl. qu. fol.
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