Sarrabat, Historienmaler , geb. zu Paris 1607, brachte mehrere Jahre als Pensionär in Rom zu, und machte da solche Fort- schritte, dass er mit den besten Meistern seiner Zeit fechten konnte. Nach seiner Rückkehr liess er sich in Lyon nieder, weil er hier unabhängiger leben konnte, es wurde ihm aber hier nur dadurch ein mässiges Ansehen zu Theil, dass er jede Arbeit übernahm. In den Kirchen und Palästen der Stadt sah man ehe- dem zahlreiche Arbeiten von ihm, sowohl in Oel als in Fresco, und besonders Bilder in Helldunkel. Die letzteren sind fast alle zu Grunde gegangen; nur einige Velbilder sind noch vorhanden. Man unterschied dreierlei Zeitpunkte seiner Kunst, jenen der strengen Nachahmung der italienischen Meister, seiner darauf erfolgenden Hin- neigung an die Kunstweise der französischen Schule, aber bei ge- nauerer Zeichnung und strengerer Charakteristik, und die Periode seiner mehr handwerksmäßigen Praxis. Starb zu Lyon 1747,
Sanchéz, ein spanischer Miniaturist aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Er zierte einen vollendeten Codex des Mönches Vigilia mit Miniaturen, besonders mit Bildnissen. Die- ser Codex wird unter dem Namen: il Vigiliano, auf der Bibliothek zu Madrid aufbewahrt.
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