Santurini, Francesco

Santurini, Francesco, Maler und Architekt , geb. zu Venedig 1627, übte seine Kunst am Hofe zu München , wo er nach dem er- folgten Tod des Malers T. F. Latoni durch seine Theaterdecura- tionen das Publikum bezauberte, was indessen damals ein viel leichteres Spiel war, als jetzt, wie seine von M. Küsell gestoche- nen Decorationen zur Oper »Fedra incoronatas beweisen. Dann

malte Santurini auch: perspektivische Darstellungen in Öl, deren man in den kurfürstlich bayerischen Schlössern fand. In der letzte- ren Zeit seines Lebens beschäftigte er sich vornehmlich mit der Schiff- baukunst. Er baute mit F. Mauro und F. Zanti das grosse Schiff auf dem Starnberger See , welches Bucentoro getauft wurde, aber nicht das berühmte Dogenschiff dieses Namens in Venedig, wie es in Füsslly's Supplementen auf Rechnung Lipowsky's heisst. J. Spiel- berger verzierte den bayerischen Bucentoro mit Gemälden.,

« Dieses Lustschiff ist zu Grunde gegangen, so wie andere, welche die genannten Künstler bauten, Santurini starb 1682.

Anthons, Maler, ein niederländischer Künstler, dessen . - Lebensverhältnisse unbekannt sind. Er ist der ältere des Namens Santvoort, und vielleicht im Vaterlande deswegen vergessen wor- den, weil er sich in Italien aufhielt, gleichzeitig mit Hans Spee- ckaart, der um in Rom tätig war, und mit Aart Mytens in Freundschaft lebte. Letzteren hatte Anthonis Santvoort, in Italien A. Verde genannt, in sein Haus aufgenommen und beschäftigt, dadurch dass er ihn viele Marienbilder auf Kupfer malen liess. Dies ist unsers Wissens Alles, was über A. Santvoort bekannt ist.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ/