Ruota Sebenzan f. 1568. H. 5 Z. 4 L., Br. 6 Z, 7 L.
Gandellini legt die Erfindung dem M. Rota selbst bei, allein es gibt eine alte Copie, auf welcher man liest: Ti- tianus Inv. Marco Antonio Bandiera for, Ottaviano Cavini for. Auf einer andern Copie steht in der Ecke: Nicolai Nelli formis. — H.
Die späteren Abdrücke des Originals haben die Adres- sen: Lucae Bertelli exc. und P. S. F. (Petrus Stephanoni Formis).
Barto. Martiano.
Christus am Kreuze zwischen den beiden Mördern, mit Tod und Todtenfackel. Unten ist Maria und Johannes, und Maria Magdalena am Fusse des Kreuzes. Nach Yilchau. Martini Rota F. —
Lucha Eucroni. Aus der ersteren Zeit des Meisters. | 7,9 L. Br. 2. 11 L.
Christus am Kreuze, links Maria, rechts Johannes, und Stemme Magdalena, Martinus Rota F. H. 15 Z. 2 L., Br. 15 L. |
Die Grablegung, in Gegenwart der heil. Mutter vollzogen. Die Krone und der Hammer liegen vorn auf dem Boden. Recht unten steht: Martin Rotta Sebenzan. f. Die Com- position ist von Franco. H. 3 Z. 5 L., Br. 6 Z. 7 L.
Die Grablegung, Composition von neun Figuren, Luca Penni Inuentor. Martinus Rota Sibinicensis incultet Joan- nem Martini Bononjensis Formis. Die Composition beste- hend von Luca Penni seyn. H. 8 Z. 2 L., Br. 10 Z. 1 L.
Das Weib im Grunde links ist im Profil dargestellt, und ihre Haare sind hell.
Der Kopf des Weibes ist anders gedreht, so dass man seine Nase nicht sieht. Die Haare sind mit Strichen bedeckt, und das Ganze retouchirt.
Der Heiland siegreich aus dem Grabe hervorgehend, ange- nommen nach F. Zucchero, Martinus Rota F. — Claudius Duchetti Formis. H. 10 Z. 10 L., Br. 16 Z. (Nach Zani: 15 Z. 2 L., Br. 10 Z. 7 L.)
Im zweiten Drucke steht Luca Bertelli's Adresse.
- b. Die Auferstehung Christi. Mart. Seben. f. 1569 Ap- Jodannem Franeiscum Camocium. Cum Privilegio. H. 10 Br. 6 Z. 2 L.
Es gibt auch Abdrücke mit der Adresse: Apud Joannem Franciscus Cerretius. Bartsch erwähnt keine von beiden.
c. Die Auferstehung Christi. Fünf Figuren, ein Engel oder Cherubim dabei, Angeblich nach eigener Composition. 10 Z. 11 L., Br. 4 Z. 7 L. Bartsch weiss nichts von solchen Darstellung; Zani aber erwähnt b und c
— Der Heiland, nackt mit der Siegesfahne und in einer Nische stehend, wie er auf den zu seinen Füssen stehenden Heiland deutet, Il corpo e il sangue mio — Martino Rota Schenziano F. Nicolo Nelli exc. H. 13 Z. 6 L.? Br. 8 Z.?
Der Leichnam Christi am Grabe von drei Engeln gehalten. Im Cartouche unten in der Mitte steht: Mors . mea vita. Antonius Verontius, Archi. Episcopus. Strigoniensis (Gh- gariae Primas. D. — Martinus Rota, In Rande: Hic est et al. — Benetto Stefani Exc., cum priuileio. — 16 Z. 1 L., Br. 10 Z. Zani erwähnt eines Abdruckes, auf welchem Angelus Ver- onensis steht. . E. Sadeler copirte dieses Blatt. Eine zweite Copie mit die Adresse: Jo. Turpinus excud.
b. Der Schmerzensmann auf dem Grabe sitzend, rechts im Grunde eine Grotte, links Landschaft. Am Stamme M. R. dann R. S. F. (Rota Sibinicensis Fecit). H. 6 Z. 5 L., Br. 4 Z. 48 L.
Die zweiten Abdrücke haben die Adresse: N. N. e Nicolo Nelli): Dieses von Zani erwähnte Blatt hatte Bartsch nicht.
nach der kleinen Holzschnitt-Passion von Dürer copirt, in
einer oblongen Einfassung, mit folgender Inschrift: Redemptionis humanae mysteria. . O vos omnes qui transitis per
viam, attendite et videte si est dolor sicut dolor meus. —
Venet. Nicolai Nelli formis. Anno Sal. M.D.: LXVIII. Jede
Darstellung aus der Leidensgeschichte ist 2 Z. 5 L. hoch,
und 1 Z. 11 L. breit. Auf diesem Blatte sind auch die vier
Evangelisten, 2 Z. 5 L. hoch, und 6 L. breit: Bezeichnet
ist nur ein einziges Blatt, nämlich die Auferstehung Christi,
wo links oben: Alberto Duro inventor — Martin Rota Se-
benzan. fece steht, Diese Darstellungen findet man auch
einzeln, da das Blatt Rota's oft zerschnitten wurde. Es ist
14 Z. 7 L. hoch und 11 Z. 4 L. breit.
- b. Die Krönung der hl. Jungfrau nach Dürer's Holzschnitt
(Nro.: 04) gestochen. Ohne Zeichen, aber im Cataloge des
Dr. Petzold als ein allen Biographen unbekanntes Blatt des
M. Rota erklärt. Es ist sehr selten. H. 10 Z. 10 L., Br.
7 Z. 8 L.
- Jesus Christus, die hl. Jungfrau, Johannes der Täufer, St.
Thomas, Jakobus minor, Philippus, Bartholomäus, Mathäus,
Simon, Thaddäus, Mathias und ein Skelett mit der Sichel.
Diese 16 Darstellungen copirte Rota nach Marc Anton,
wahrscheinlich auf einer Platte, so dass die Abdrücke zer-
schnitten wurden. Ein jeder Apostel hat oben den Namen,
Im Rande des Blattes mit der heil. Jungfrau steht: Martin
Rota Sebenzan. f., und auf jenem mit dem Skelette: In Ve-
netia: appresso Ferrando Bertelli 1569. Höhe eines Blattes
3 Z. 10 L., Br. 2 Z. 10 L.
- St. Dominicus züchtiget den Dämon, anscheinlich nach Ti-
tian. Rechts unten sind sechs lat. Verse: Miste Deo Pater
ter. — — Martinus Rota F. — Lucae Bertelli. formis. H.
42 Z. 6 L., Br. 8 Z. 1
- St. Hieronymus horcht auf den Trompetenschall des Engels.
- Unten: Vanitas vanitat., et omnia vanitas. — Martinus Rota
Sibenicensis F. — Claudy duchetti formis. H. 8 Z.6L.
Diese Darstellung copirte Rota nach einem alten holländi-
schen Meister. Die Composition ist von M. Coxensis.
- St. Peter Martyr (Dominicaner) auf den Knieen mit dem
Buche in der Linken, wie ihm das Schwert in dem Kopfe
steckt. Anscheinlich nach Titian, H. 12 Z., Br. 8 Z. 2 L.
- Die Marter des heil. Petrus Ord. Praedicat., nach einem
berühmten Bilde von Titian. Martinus Rota Sibenicensis F. —
Lucae Guerinoni Formis. Oben abgerundet, H. 14 Z. 6 L.,
Br. 10 Z.
- St. Magdalena am Eingange der Höhle vor dem Crucifixe
betend. Links unten: J. M. V. J. — MR., F. N. N. exe.
H. 6 Z. 6 L., Br. 5 Z. 1
- Die büssende Magdalena in der Wüste, die Rechte auf die
Brust gelegt, in der Linken ein Buch haltend. Nach Ti-
tian. Rechts steht Martinus Rota. H. 7 Z., Br 5 Z. 6 L.
- Die büßende Magdalena in der Wüste, halbe Figur. Un-
ten: Titianus, — Martinus Rota Sibenicensis. Auf dem Ti-
gelchen steht die Dedication an Bischof Anton Verantio. H. 7
St. Magdalena im Profil mit erhobenen Händen betend, Rechts oben sind zwei Engel. Angeblich nach Titian. Un- ten steht: Martinus Rota Sibenicensis, und die Adresse an Bischof Johann Dephinus. Im Rande steht C. Duccheliti's Adresse und 1570. H. 10 Z. 3 L. mit 1 Z. Rand, Br. 7 Z 7 Linien.
Die heilige Jungfrau mit dem Leichnam auf dem Schoosse am Fusse des Kreuzes sitzend. Michel Angelus Bonar., inuen- tor, Martinus Rota. 'Im unten Rande sind acht italienische Verse: Signor, che' ' tutto etc. — Con Priuvilegio. — Ap- resso Gioan. Fran.co Camocio. H. 5 Z. 9 L. mit 10 and, Br. 5 Z. 2 L. Eines der Hauptblätter.
Gott Vater mit dem Leichnam Christi, in der Luft Engel mit den Leidenswerkzeugen. In der Mitte unten auf dem Tä- felchen ist das Monogramm A. Dürer's und die Jahrzahl 1511; ferner die Buchstaben M. R. S. F. 1566, und die Adresse von N. Nelli. Rota stach diese Darstellung nach Di- rer's Holzschnitt. H. 14 Z. 7 L., Br. 10 Z. 0 L.
Dreifache Betrachtung des Rosenkranzes als Andacht zur heiligen Jungfrau, Es sind drei Bäume dargestellt, jeder mit sechs Rundbildern aus dem Leben Mariä. Oben steht: Devota Rosarii Beatae Mariae Virginis contemplatio triplex, gaudiosa, dolorosa, gloriosa. Unten: Martinus Rota. — Buene Bertelli Formis. H. 12 Z. 10 L. mit 10 L. Rand, 0, 17 Z
- Das jüngste Gericht nach Michel Angelo's berühmtem Bilde in der Sixtina. Links unten: Ser.mo Emanueli Phili- berto Duci D. — — Martinus Rota Sebenicensis F. 15660 — Lucae Guarinony formis, H. 12 Z., Br. 8 Z. 7 L.
Im späteren Drucke dieses sehr seltenen Hauptblattes steht an der Stelle der Adresse ein Täfelchen. Auf frühere französischen Auktionen wurde es mit 300 — 314 Fr. be- zahlt. Es gibt eine Copie, wo links an der Erde steht: leonardus Gaultier fecit. H. 11 Z. 6 L., Br. 8 Z. 6 L. Diese seltene Copie erkennt man auch am Portraite des Michel Angelo oben im Ovale. Dieses ist im Original nach links, in der Copie nach rechts gewendet. H. Wierx hat dieses Blatt ebenfalls copirt, 29) Das jüngste Gericht, eine andere Composition, anscheinend von Titian. Im Rande unten: Rodolpho II Rom. Imp. El Germ. Ungariae, Boemiaeq. Regi inchto. Arch. Austriae Hu- mill. Clientulus Suppl." D. D. M.D.LXXVI. Martinus Rota. H. 4 Z. 11 L. mit 4 L. Rand, Br. 8 Z. 6 L.
31 — 55) Portraitbüsten der 24 ersten römischen Kaiser, von Julius Gäsar bis auf Alexander Severus, Folge von 25 Blät- tern. mit dem Titel. Dieser zeigt eine architektonische De- coration, mit Mars und Merkur, Im Ovale steht: Impera- torum Caesarumque viginti quatuor etc. Unten liest man: Claudij Duchetti formis, und tiefer; Martinus Rota Sibeni- cesis, F.
C. J. Caesar.
Oct. Caesar,
Tib. Caes.
C. Caligula.
T. Claudius,
Nero Claud.,
Ser. Galba,
Otho Silvius,
A. Vitelius,
T. Vespasianus,
Tit. Caes.
Domit. Caes.
Ner. imp.
Trajanus imp.
Hadrianus imp.
Antoninus pios,
M. Aelius imp.
Commodus imp.
Helvius Tertianus imp.
L. Helius Vibius imp.
L. Sept. Severus imp.
Ant. Caracalla imp.
Heliogabalus imp.,
Alexander severus F. imp.
Abundius (Ant.) A. F. anno suae aetatis XXXVI. M.D.LXXVI. Rechts unten: Martinus Rota. F. Halbe Figur. H. 5 Z. 8 L., Br. 4 Z. 5 L. |
Balassa de Garmath (Joan), magister in Ungaria aetat. suae
- D.]. XXV. Büste. Martinus Rota F. H. 7 Z. 11 L.,
15 2. 3 L.
- Broeck, (Joan. van den) aet. XXXI. anno M.D.LXVIII. Büste, in der Mitte unten das Monogramm. H. 6 Z. 8 L., Br. 4 Z. 8 Linien.
Im frühen Drucke vor der Nro. 42 rechts oben.
Carolus D. G. Austriae dux Burgundiae M.D.LXXV. — — Martinus Ruota. Halbe Figur. H. 3 Z. 5 L., mit 5 L. Rand, Br. 2 Z. 9 L.
Carolus D. G. Archidux Austriae — — Tiroli et Goriziae ZC. M.D.LXXVI. Halbe Figur. In der Mitte unten ganz klein das Monogramm. Durchmesser des Ovals. H. 8 Z. 5 L., Br. 6 Z. 5 L.
Carolus V. Dei. G. Imp. semp. Aug. Büste. Das Zeichen rechts unten. H. 8 Z., Br. 5 3/4 5 L.
b. Carolus Archidux Austriae, Brustbild im Profil nach links gewendet, mit dem Harnisch, in ovaler Einfassung. Unten ist das Emblem: Fortuna auf zwei Delphinen im Medaillon, mit dem Motto: Audaces Fortuna juvat, Ohne Namen des Ste- chers, aber ganz in der Weise des Nro. 81 b. erwähnten
Dieses Blatt kannte Bartsch nicht.
Crato a Crafftheim (Joh.) Medicus imp. Caes. Ferdinandi I. et Maximiliani II. Martinus Rota f. Büste, H. 7 Z.
Eder (Georg) Duc. Sacr. Caes. Miss. Consil. aul. imp. a. a. ZC. Anno Do. M.D.LXVIII aetatis suae LI. Büste. Das Zeichen rechts unten. H. 2 Z. 6 L., Br. mit 8 L. Rand, Br. 5 ½ Z.
Enzestorf (Wolfius Christ.) berühmter Musicus, M.D.LXXV. Halbe Figur. Martinus Rota, H. 5 Z. 10 L., Br. 4 ½ Z.
Alphonsus II. Esten. Ferrar., Dux v. Büste, Martinus Rota Sibinicensis. H. 7 Z. 6 L., Br. 5 Z. 6 L.
b. Ernestus D. G. Archidux Austriae Dux Burgundiae com- tes Tiroli ZC. Maximil. L. F. M.D.LXXVI. Das Zeichen (im folgenden Rande) rechts unten, Halbe Figur. H. 8 Z., Br. 5 ½ Z.
Dieses Blatt kannte Bartsch nicht.
Feierweiss (Steph.) Episcopus Vesprimiensis, Abbas Sancti Mar- tini etc. Aetatis suae: VI. M.D.LXXV. Halbe Figur. Rechts oben das Zeichen. H. 8 ½ L., Br. 5 Z. 9 L.
Ferdinandus D. G. Roman, imp. semper Aug. — — M.D.LXXV. Martinus Rota f. Halbe Figur, H. 3 Z., Br. 5 Z. 5 L.
Fichardus (Joan.) J. C., Francfurtensis An. aet. LXIX. Anno Salutis M.D.LXXXI. — Martinus Rota f. Halbe Figur, H. 4 Z. 5 L., mit 4 L. Rand, Br. 4 ½ Z.,
Gaill (Andr.): J. C. Et R. C. M. A. Consiliariis 1575. Martinus Rota F. Büste, H. 4 Z. 3 L., mit 6 L. Rand, Br. 3 ½ Z. An den guten Abdrücken steht unten die Jahrzahl M.D.LXXVIII. und der Name Rota's zweimal.
— 71) Gonzaga (Ferd.) Praef. Gal. Cisalpin Trib. — Max. Leg. Caroli V. Büste. Ohne Zeichen. H. 6 Z. 7 L., Br. 4 Z. 8 L. Im seltenen Druck vor der Nro. 10 rechts oben.
Gregorius XIII. Pon. Optim. Maximus. Büste. Im Rande: Martinus Rota Sibinicensis Formis, Radirt. H. 6 Z. 6 L. mit 6 L. Rand, Br. 5 ½ Z. 6 L.
Grunbold (Arnoldus van), aet. LXXXXI. Anno M.D.LVI. Büste. In der Mitte unten das Zeichen. H. 6 Z. 7 L., Br. 4 Z. 8 L.
Im ersten, sehr seltenen Drucke steht oben rechts die Nro. 52 (des Cabinets Gabet) nicht.
Gustavus Dei Gratia Sueciae Rex, Büste. In der Mitte un- ten sind die Buchstaben M. R. — S. F. (Stephani Formis).
Hagkl (Pet.) Rom. Imp: Rudolphi II. a consiliis. — — M.D.LXXVIII. Rechts unten das Zeichen. Halbe Figur. H. 5 Z. 5 L., Br. 4 ½ Z.
Istvánfi (Nie.): S. Caes.- M' Secretarius aetatis suae XXXVI, anno 'Domini' M.D.LXXV. '— Martinus Rota fecit. Halbe
Figur. . H. 7 Z., Br. 5 Z. 6 L. ' / a
Keszmark (Albert a'Lasko) Palatinus — M.D.LXXXVI, Rechts unten das Zeichen. Halbe Figur. H. 8°, Br. 5 Z. 6 L.
Manutius (Aldus Pius), berühmter Buchdrucker, Halbe Fi- gur, ohne Zeichen, H. 7 Z. 8 L., Br. 5 1/2 Z. 5 L. '
Manutius -(Paulus) Aldus F., Sohn und Nachfolger des Obi-
gen. H: 7 Z. 8 L., Br 6 Z. 5 L. .
- Maria Aust. Reg. Bohem., Caroli V, imp. f. Büste, Links unten das Zeichen. M. 6 Z. 6 L., Br: 4 Z. 6 L. '
Im in vortrefflichen alten Abdrücke sehr selten,
b. Mathias Erzherzog von Oesterreich , halbe Figur im Cui- rasse, 1568. Ohne Zeichen, sehr schön und selten. fol. Dr. Petzold besitzt einen Abdruck, Bartsch kannte keinen.
Maximilianus II. Kaiser und König etc. Mit der Dedicatinn: Potentis, Regi. deditiss. genti, Mart. Rota f: D.' M D.LXXI Halbe Figur in Rüstung. H. 8 Z. 10 L., Br.'7 Z. 5'L.
Maximilianus II. Kaiser etc. Mit Dedicatıon: Potentis, — — Imp.'Caes. — client. Mart. Rota, F..D. M.D.LXXIV, Büste mit dem Hute. H. 7 Z. 11 L, Br, 15 Z. 10 L. ;
Maximilianus II., D. G. Roman. Imp. semper Aug, — — M.D.LXXV. Rechts unten das Zeichen, Halbe Figur. H. 8 Z., Br. 5 Z. 6 Linien.
Die täuschende Copie hat das Monogramm des M. Rota nicht.
Maximilianus D. G. archidux Austriae, Dux Burgundiae etc. Maximil. II. F. M. DLXXXXI. Halbe Figur, kein Zeichen ist rechts unten. 8 Z., Br. 5 Z. 6 L.
b. Maximilians II. Nom. Imp. Pius. Felix. Semper. Augu- stus. Brustbild im Profil nach rechts. gewendet, um den Kopf ein Lorbeerkranz, der Leib geharnischt, und das gol- dene Vlies an der Brust hängend?, In 0 der Gal er TKinlassung, unten der Adler mit der Kugel, und der Wahlspruch: Do- minus Providebit. Rechts unten: Martin 4 Rota Sebenzano fe- cit. — Nicol. Nellt exc. 1568. H. 8 Z. mit 2 L. Rand, Br., 5 1/2 Z. 10 L. *
Dieses seltene Blatt kannte Bartsch nicht. In der von Stengel'schen Auktion wurde ein Abdruck mit 14 fl. 20 kr. bezahlt. Das Gegenstück bildet das Portrait des Erzherzog Carl von Vesterreich Nro. 61 b. ;
Medici (Cosmo de'). Medaillon mit allegorischen Figuren. In der Mitte unten: Discorsi historicı unı versali di Cosimo Bartuli, gentiluomo etc. Martino Rota Sebenzano. fece 1568. H.7 Z. 8 L., Br. 5 Z. 3 L.
Medicı (Jo. Jacobus), marchio Mariniani etc. Oval ohne Na- men. H. 6 1/2 Z. 7 L.; Br. 4 Z. 2 L.
Mendoza, (Dom Franc. Hurtado a) aetatis suae XLVII. M.D.LXXXII. Büste. Rechts unten das Zeichen. H. 6 Z. 10 L., Br. 3 Z. 10 L.
b. Pare (Ambrog) erster Chirurg der Könige Heinrich II., Franz II., Karl III. und Heinrich II. von Frankreich. Halbe Figur nach rechts: Huomadum Ambrosii — Paraei — Galliae. Anno aetatis LXXXII. M.D.LXXXII. Ohne Zeichen, 4. Dieses Blatt wird in Dr. Petzold's Catalog dem Rota beigelegt. Bartsch kannte es nicht, auch Möhsen konnte wegen der grossen Seltenheit desselben nicht davon erfahren,
Rota, Martin d. 88) Peterle (Mith.) aetatis suae XXVII. M.DLXXXII. Büste; Rechts unten das Zeichen. H. 6 Z. 10 L, Br. 3 Z. 10 L. 89) Pius V. Papst, zur Erinnerung an dessen zwischen Philipp II. von Spanien und dem Dogen bewirkten Alliance, nach Rotas eigener Zeichnung. Martinus Rota Sicensis Fecit. H. 8 Z. 10 L. 90) Pius V., Papst, opt. max. Auf dem Täfelchen: Or che di Pietro et., und unten: Martin Rota Sebenzan. F. Nicolaus Nelli exc. 1560. Büste von geringem Werthe. H. 11 Z. 3 L., Br. 7 Z. 9 L.
Pifferius (Don Franc.) Savinar. aetatis suae LVI. Halbe Figur. Maniera rotana. gut behandelt, H. 6 Z. 6 L., Br.
b. P. Ignat. (Celsus) Medicus vicentinus ann. XXVIII, inventor 1571. um das Oval. In der Mitte unten ist das Zeichen, H. und Br. 4 Z. [L?]. Dieses seltene Blatt kannte Bartsch nicht,
Pignat. (Violant.). Ann. XXVI. Büste. In der Mitte unten: M.
Pisanus (Steph.) Senicenc., Protonotarius Apost. — — Aetatis suae LX. Ann. — Mit der Devise: Omnia ab alto. — Mart. rota senicensis Viennæ Austriae f.; D. D. atque M.D. XCXLII. Halbe Figur, und radirt. H. 8 Z. 10 L., Br. 6 Z. 8 L. Die ersten sehr seltenen Abdrücke haben das Motto: Omnia ab alto, und die Jahrzahl nicht.
Rudolphus II. Maximiliani II. F. Rom. Hung. Bohem. Rex. M.D XCXXV. Halbe Figur mit dem Scepter. Unten steht das Zeichen. H. 9 Z. 8 L., Br. 7 Z. 9 L. Die ganz schönen Abdrücke sind sehr selten.
Rudolphus II. D. G. Rom. imper. — — archid. Austr. D. Burg. Büste mit Lorbeer bekränzt, im Oval: von zwei Adlern getragen. Rechts unten: Martinus Rota. H. 6 Z. 8 L., Br. 4 Z. 6 L. Rudolphus II. D. G. Rom. Imp. — — Cum græc. et præt. Caes. 96 ad VI.pAnbos 1502. Halbe Figur. Das Zeichen ist rechts unten, H. 10 Z., Br. 6 Z. 0 L. Im ersten Drucke ohne das Cum privilegio und die Jahr-
Rudolphus II. D. G. Roman. Imperator — — Martinus Rota f. 1577. Kniestück. H. 11 Z. 1 L., Br. 8 Z. 1 L. Es gibt zweierlei Abdrücke. I. Der Kaiser hat nur einen kurzen Schnurbart, und statt der Jahrzahl 1577 steht 1574. II. Der Kaiser hat auch ein wenig Bart um das Kinn, die Platte ist aber retouchirt und mit der Jahrzahl 1577 versehen.
Stranius (Casp.) Phil. et J. V. Docto. — — Anno virginis partus. M.D.LXXIIII. aetatis suae, XXXII. — Martinus Rota. Halbe Figur. H. 6 Z. 3 L., Br. 4 Z. 6 L.
Strada (Octavius de) Matiganus Jacobi Caes. antiquarii fil.; anno aetatis suae XXIII. M.D.LXXIIII. Mart. Rota sculp. Halbe Figur H. 4 Z. 4 L., Br. 3 Z. 2 L.
Valita (Joan. de) magnus magister Religionis im Solymanae. Tisianus inn., — M. Rota f. 1565. Halbe Figur im verzierten Octogon. H. 7 Z 3 L, mit 5 L. Rand, Br. 4 Z. 1 L.
Von diesem Blatte weiss Bartsch nichts. 101) Verancius (Ant) Archiepifcopus Strigoniensis Hungariae Pri- mas. Martinus Rota Sebenicensis. Büste. 4 Z. 2 L., Br. 8 Z. 2 L.
Im ersten, äusserst seltenen Drucke ist die Platte um 5 L. höher, und hat oben Inschrift: Lilia — — Phocus. Die- sen Abdruck kannte Bartsch nicht, nur den zweiten von 12
1x) Vettnius (Ant) Archiepiscopus Strigonfensis Hungariae Pri- mas. Rechts unten: Martinus Rota Sebenicensis. Halbe Fi- gur, H. 8 Z. 6 L., Br. 6 Z. 6 L.
Die zweiten Abdrücke sind retouchirt, und nach Primas
steht noch: et Locum tenens S. C. R. Q. M. / M.D.LXXI. 102) Bildniss eines Mannes in halber Figur, fast en face, nur etwas nach links gerichtet. Er hat eine Mütze auf dem Ko- pfe, und einen Mantel um. In der Rechten hält er ein Pa- pier, und die Linke legt er auf den Degen. Links oben steht: Anno Aetae Suae XX.X. Ohne Namen. H. 4 Z. 6 L., Br. 3 Z. 3 L.
Portrait eines Mathematikers, halbe Figur, in Dreiviertel nach rechts. Er sitzt am Tische, auf welchem mehrere Bü- cher liegen. Am Pfeiler im Grunde rechts hängen mathe- matische Instrumente, und links bemerkt man einen großen Erdglobus. Links unten ist das Monogramm. H. 7 Z. 6 L.
Die Schutzgöttin von Toskana auf dem Schilde, mit Kränzen, mit Medaillons in beiden Händen. Unter dem Schilde des Alexander von Medicis sind die Buchstaben M. S. (Martiniis e Sebenicensis); H. und Br. 6 Z. 3 L.
Prometheus an den Kaukasos gefesselt und vom Geier zer- fleischt, nach Titiens Martiniis Rota 1570. H. 12 Z. 9 L., Br. 11 Z. 5 8 L.
Ein Putte auf dem Bade der Fortuna, welche die Zeit treibt, in Gegenwart des Kaisers und der christlichen Für- sten. Martinus Rota Sebenicensis, 1820 H. 8 Z. 3 L.
Venus holt den Adonis von der Jagd zurück. Nach Titian. Im Rande sind acht ital. Verse: Acta A bella Dea etc. Links unten: Martinus Rota formis. Dieses Blatt ist sehr gesucht, in guten Drucke selten. H. 9 Z., Br. 6 Z. 6 Linien. Es gibt eine Copie nach diesem Blatte, die man mit dem Stiche des Raphael Ver. nicht verwechseln.
Ein geflügeltes Skelett mit einer Bandrolle: Vignate quia noscitis qua hora dominus vultet. S. Matt. 25. Zu dessen Füssen sind vier Schädel. Rechts ist das Zeichen. H. 12 Z. 6 L., mit 5 L. Rand, Br. 14 Z.
Das Wappen des Stephan Radetius, Bischofs von Agram, von der Liebe und von der Hoffnung umgeben. Im Car- touche: Stephanus Radetius Episcopus Agriensis, —— M. 18. H. 15 Z. 9 L., Br. 40 L.
Das Wappen des Grafen Johann von Welsperg zwischen der Beständigkeit und zwischen der Hoffnung. Im Cartou-
Mehrere Türken, welche sich bemühen, zwei Bäume mit Stricken umzureissen, Knecfts versuchen christliche Soldaten ein Gleiches mit einem Baume, welchen sie krummen wäh- rend die beiden anderen nicht weichen. Rechts unten sieht: Martius Rota Sibenjensis Venetus. J. Dieses Blatt ist ge-
ätzt. H. 5 Z. 8 L., Br.: 4 Z. 9 L.
- Der venetianische Löwe zieht den Saltan von der Mausfalle weg, welcher hier den Groll von Lepanto vorstellt, und wo bereits ein anderer Türke gelandet ist. Der Adler in
der Luft trägt ein blutendes Herz. Links unten steht: Mar- tinus Rota Sibenjensis Venetus J. Geätzt, und in gleiche
- Größe. D
- Die Schlacht von Lepanto. Unten auf einer Tafel mit 22 Ver- sen: En: sculptae yhwalia: pugnae etc. — Martinus Rota S: ibenjensis Venetiäs faciebat, H. 12 Z. Br. 16. Z. 10 L.
- b. Der Plan der Schlacht bei Lepanto. Unten auf einer ver- zierten Platte: Il vero ordine delle cluti Portenze armate etc. Martin Rota fece. Im unteren Rande ist die weitläufige Er- klärung. H. 3 Z. mit 54 L. Unterrand, Br.: 4 Z. 4 L. Dieses seltene und niedlich gestochene Blatt kannte Bartsch nicht. 4 J
Auch folgende Blätter blieben Bartsch unbekannt:
Im Cataloge der Sammlung von Dr. Vetsoald: (Vienne, 1843) kommen sie vor, neben einigen andern unbekannten Blättern des Meisters. .
115.) Die Ansicht von Constantinopel, rechts unten Bezeichnet: Martinus. Rota Siben. fecit. 4572. Ein kleines Blatt in die
Breite, und von grösster Seltenheit. J J
- Die Ansicht von Algier. Rechts unten: Martinus Rota S
iben. formis : 4572. Im Formate des obigen und eben J
. 1 selten. J . 7 . 3 74 117) Die Ansicht von Rom. Ohne Namen, aber in Allem den ; obigen, gleich. . 7 . 4 . H. 8 L. — 118) Eine malerische Landschaft mit einem Hirten, der sein „Schafheerde nach rechts hintreibt, wo der bellende Hun d ist, nach Titian. Dieses Blatt trägt Rota's Namen nicht Frenzel, Catalog Sternberg 1. 2335 sagt aber, man dürfe ' diesem Meister beilegen. ' H6 Z. 9 L., Br. 5
Rota da Ravenna, s. Meister (der) mit der Mausfalle.
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