Rubeis, Giovanni Battista de, ein Patrizier von Udine , geb. daselbst um 1750, erhielt in seiner Jugend eine gelehrte Bildung, betrieb aber stets mit grosser Liebe auch die Kunst. In der Zei- chenkunst hatte er anfangs nur einen mittelmässigen Meister, end- lich aber erhielt er die Erlaubniss an der Akademie zu Venedig genauere Kunststudien zu machen, und dann unter Ercole Selli in Bologna die Anatomie zu studiren. Nach seiner Rückkehr galt er in kurzer Zeit als einer der besten italienischen Bildnissmaler. Er malte 1800 Papst Pius VII., und fasste die Physiognomie desselben, ohne dass der heilige Vater ihm gesessen, auf das genaueste auf. Später malte er mehrere englische Generale, und selbst Denon suchte die Bekanntschaft dieses Meisters; G. B. de Rubeis schrieb auch einen sehr geschätzten Trattato dei Ritratti, welcher 1800 zu Paris auch mit einer französischen Uebersetzung zur Seite mit meh- reren Kupfern erschien. Dann schrieb er noch einen Trattato d'ana- tomia, der ebenfalls in italienischer und französischer Ausgabe er- schien, gr. 4.
Dieser Künstler starb um 1810.
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