Roy, Ignaz J. van, Kupferstecher , dessen Lebensverhältnisse ge- nau bekannt sind. Wir fanden ihm folgendes Blatt beigelegt:
Leroy, Isidor Lorenz de, s. Deroy.
Leroy, Juliien le, Zeichner und Architekt von Paris, genoss in der zweiten , Hälfte, des 18. Jahrhunderts Ruf. Er unternahm eine- Reise nach Griechenland , um die Alterthümer genauer zu zeichnen, als vor ihm geschehen war. Diese Zeichnungen wurden in Kupfer gestochen, und unter dem Titel: Les Ruines des plus beaux mo- numens de la Grece considerces du cut6 de l'Architecture. 2 Voll. Paris 1750. fol. Denn legt ihm Füssly auch eine Abhandlung über die christlichen Tempel bei, die Volkmann in Laugier's N. An- merk. über die Baukunst übersetzt hat, Leipzig 1768 mit K. Diese Abhandlung ist von seinem Sohne Julien David. Es wurden aber noch andere Zeichnungen nach ihm gestochen, wie von H. Ro- bert, Weisbrud., u. a. Bei J. Boydell in London erschien eine Sammlung von 6 Ansichten aus Griechenland: die Ruinen des Tempels des Jupiter Olympius, Pola in Istrien , die Ruinen des Pantheon, der Tempel des Theseus, der Tempel der Minerva, der Tempel des Erechtheus. Starb um 1780
Leroy, Julien, David le, Architekt zu Paris, der Sohn des obi- gen Künstlers, und dessen Schüler, ging auf der von seinem Vater begonnenen, Bahn fort, und bewahrte seinen Sinn für das klassische Alterthum. Er war ein sehr gelehrter Künstler, und erhielt wegen seiner Werke über die Baukunst der Alten, die er schrieb, sogar den Titel eines Historiographen der Akademie zu Paris. Wir haben seiner schon unter J. D. Leroy erwähnt, aber nach einer weniger sicheren Quelle, und die Schriften aufgezählt, die ihm zu dieser Ehre verhalfen. Unter diesen ist seine Unter- suchung über die christl. Kirchen (Hist. de la disposition et des for- mes que les chretiens ont données a leurs temples. Paris 1764) de- ren wir im obigen Artikel erwähnt haben. Dann schrieb er: Ob- servations sur les Edifices des anciens peuples 1767; ferner über die Schiffe der Alten und ihrer Marine, unter folgenden Titeln: La marine des anciens peuples, 1767; Les navires des anciens etc. 1783; Recherches sur les vaisseaux longs des anciens etc. 1785,
Leroy bildete auch viele Schüler und trug dadurch zur Erwe- ckung eines besseren Geschmackes in der Baukunst vieles bei. Er empfahl unaufhörlich die Grundsätze der alten griechischen Archi- tektur. Im Jahre 1803 starb dieser verdienstvolle Mann, als Greis von 80. Jahren.
Leroy oder Louis le, Maler und Radiret, ein jetzt le- bender französischer Künstler, der mit besonderem ' Lobe erwähnt werden muss. Seine Bilder bestehen in Landschaften, und in An- sichten äusserer und innerer Architektur, die ersteren machen aber bisher den grösseren Theil seiner Arbeiten aus. Seine Landschaf- ten sind mit Thieren staffirt, auch Wasserfälle, mächtige Felsen- stüten u. s. w. erscheinen in denselben. Er fing um 1835 an sich kannt zu machen. Folgende Blätter hat er nach seinen Gemäl-
den selbst radirt. ; .
- La Création de Quatre Saints (Bourbonnais), mit Staffage. 1840.
v. fo - .
Bei Weigel ein Abdruck auf Chag. Pap. 3 Thlr. 8 gr.
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