Roviale, s. Roviale

Roviale, s. Roviale,

Urbino, nennen die italienischen Schriftsteller einen berühmten Majolicamaler, der um 1574 in der Manufaktur des Her- zogs Guidobaldo III. zu Fermignano bei Urbino arbeitete. Allein der Meister scheint aus Rovigo gewesen zu seyn, wie aus den bei- den Tellern, die das Museum in Berlin von ihm besitzt, zu er- hellen scheint. Der eine stellt Narcissus vor, wie er sich im Brun- nen spiegelt, und neben ihm sieht man Echo und eine andere Nymphe. Auf der Rückseite steht die Jahrzahl 1533 und die Worte: ficta A. Rovigiese P. Urbini. Eine zweite Schale zeigt den trun- kenen Silen und eine Nymphe in der Weinlaube. Auf der Rück- seite liest man neben der Jahrzahl 1531: ficta Alic (oder Ales, die Schrift ist undeutlich) Rovigiess P. Urbino, wie F. Tieck (Ver- zeichniss etc. S. 43 und 51) bemerkt. Der Künstler könnte dem- nach Alessandro da Rovigo geheissen haben, der als Maler des Herzogs in Urbino lebte.

Rovigo Alessandro da, s. den obigen Artikel.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_aOGNgqRCyr4C/