Rovelli, Giovanni

Rovelli, Giovanni, Kupferstecher , arbeitete im vorigen Jahrhun- derte. Folgendes Blatt ist in der Encyclopedie pittorica von ihm:

Der Tod des heiligen Joseph, rechts am Bette ist Maria, links Christus, und oben eine Glorie von Engeln. [Das Gemälde ist von Tommaso Redi, und in St. Maria de' Candeli zu Florenz. Rovelli, Landschaftsmaler , ein jetzt lebender italienischer Künstler . Es finden sich schöne Ansichten von seiner Hand gemalt. Roveri, Maler, ein älterer Künstler als die oben genannten, wird in der Roma moderna e antica erwähnt. Es wird ihm in S. Gio- vanni e Paolo eine Himmelfahrt Mariä beigelegt. Rovere, Giovanni Mauro, Maler, genannt Fiaminghino, weil sein Vater Richard, ein Flamänder, sich in Mailand niedergelas- sen hatte, wo nach Mauro und sein Bruder Gio. Battista, eben- falls Fiaminghino genannt, geboren wurde. Diese beiden Brüder wurden aber auch Rossetti genannt. Mauro war anfangs Schüler des Camillo Procaccini, ging aber dann zu Giulio Cesare über, und blieb zeitlebens ein Nachahmer der Procaccini. Er malte in Kirchen und in Privathäusern, in Fresco und in Öl, und so viel, dass Lanzi sagt, man finde in allen Winkeln Bilder von den Ge- brüdern Fiaminghini. Dies sind historische Darstellungen, Schlach- ten, Landschaften und Prospekte. In diesen Werken, wovon auch Gio. Battista und ein zweiter Bruder, Namens Marco, Theil hat, herrscht viel Geist und Feuer, aber wenig Studium und Fleiss. Die Rossetti gehören zu den argen Manieristen ihrer Zeit. Zu Mauro's besten Werken zählt Lanzi ein Abendmahl in St. Angelo zu Mailand. Der Künstler starb 1640, wie Orlandi versichert. L. Palavicini radirte nach seinen Zeichnungen die Blätter zu fol- gendem Werke: Nuove invenzioni de Balli, Opera di Cesare Ne- gri. Milano 1604, fol. Mauro hat auch einige Landschaften mit Figuren und Thieren, und Schlachtstücke radirt. Diese Blätter sind mit M. R. fec., oder mit J. M. R. F. 1604 bezeichnet, Rovero, Gio. Battista, (Fiaminghino), Marco und Richard, s. den obigen Artikel. Rovero, GIOVANNI Battista, Maler von Turin, ist von dem oben erwähnten Gio. Batt. Fiaminghino zu unterscheiden. In S. Francisco zu Turin ist ein Bild von ihm, welches den durch den Sündenfall der ersten Menschen erfolgten Tod vorstellt. Die Com- position ist sehr seltsam, darin Heiliges mit Profanem gemengt; die Parzen spinnen und weben, und schneiden den Faden entzwei. Der Tod erscheint in Persona. Auf diesem Bilde steht: Jo. Bapt. a Rovero Taur. F. 1627. In Rossi's Guida di Torino erscheint ein piemontesischer Hof- maler, Namens Girolamo della Rovere, der ebenfalls nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt ist. Rovere, Girolamo della, s. den vorhergehenden Artikel. Verrio, s. Bartolomeo Genovesini. Rovezzano, Benedetto da, Bildhauer und Baumeister, wird von Vasari unter die geschicktesten Künstler seiner Zeit gezählt. Er führte mit Sansovino und Bandinelli sehr schöne historische Bas- sreliefs aus, Arbeiten dieser Art sind aber in Italien sehr selten.

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