Roth, Johann Franz Mathias, Landschaftsmaler zu Eichstätt; war Schüler von H. van Waterschoot, und als er 1753 sich seiner Kunst gewachsen fühlte, suchte er um das Bürgerrecht nach. In jener Zeit der Zunftzwang immer noch Einfluss übte. Es wurden die Führer (Ant. Zachenberger und Thomas Ignatz Ingerl) zusammenberufen, und diese erklärten, es sei durchaus nicht noth- wendig, einen neuen Meister aufzunehmen, da selbst Waterschoot aus Mangel an Absatz seine Bilder von Haus zu Haus schickte. Uebrigens übten damals auch die beiden Beich die Landschafts- malerei, und da auch diese ihre zahlreichen Bilder kaum an Mann bringen konnten, so fand man neue Bedenklichkeiten. Allein Roth malte Landschaften, ohne sich weiter mehr um die Zunft zu küm- mern, so wie Beich und Waterschoot. Dies waren damals die einzigen in München , welche sich mit dem Landschaftsfache be- schäftigten. Roth blieb jedoch den bayerischen Schriftstellern unbe- kannt, seine Existenz ist aber aktenmäßig. Auch von dem oben genannten Hieronymus Roth schweigen sie, Roth, Christoph Melchior, Kupferstecher von Nürnberg , war Schüler der Kunstakademie seiner Vaterstadt, und begab sich dann nach St. Petersburg , wo ihn die Akademie der Wissenschaften zu ihrem Kupferstecher ernannte. Er lebte mehrere Jahre in Russ- land, im J. 1770 nahm er aber seine Entlassung, und arbeitete fortan wieder in Nürnberg. Seine Werke bestehen in Bildnissen, Landschaften und historischen Darstellungen, Arbeiten von ge- wöhnlichem Schlage. Starb um 1798 im hohen Alter.
- Das Bildniß der Kaiserin Catharina III., nach Ericksen, fol.
- Der Hund dieser Kaiserin auf einem Kanapee, nach J. F. Grooth, kl. qu. fol.
- Prospekte aller Nürnberg'schen Städtlein, Marktflecken und Pfarrdörfer, nach Lampertinger, 64 Blätter mit Titel, qu. folio.
- Die Kleidertrachten der Nationen des russischen Reiches, mit Schlepper gestochen, 905 Blätter. Roth, Johann, Maler zu Litau in Mähren, blühte um 1680 —
- Er soll Ruf gehabt haben. Roth, Franz Ignaz, Maler von Würzburg, bildete sich in Wien, besonders unter Kupetzky's Leitung, und unternahm später auch mehrere Reisen, um berühmte Malwerke zu sehen, und seine
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