Roth, Andreas

Roth, Andreas, Bildhauer, soll nm 1710 in Berlin gearbeitet und Ruf genossen haben, wie Uffenbach behauptet. Nicolai hält ihn mit dem Rode für eine Person.

n. Roth, Friedrich, Maler, geb. zu Würzburg 1723, wurde von sei- nem Vater Franz Ignaz in den Anfangsgründen der Kunst unter- richtet, und suchte sich dann durch die Betrachtung der Malwerke in den Gallerien zu Düsseldorf , Pommersfelden , so wie später in Leipzig und Dresden weiter auszubilden. In letzterer Stadt be- suchte er auch einige Zeit die Akademie, kopirte einige Bilder der k. Gallerie daselbst, und erlangte dadurch schon in Dresden grosse Übung im Malen. Im Jahre 1745 begab er sich nach Ber- lin, um da als ausübender Maler sein weiteres Glück zu versu- chen; allein dieses war ihm nicht so gleich günstig, da die Bil- der, welche er daselbst malte, statt ihn bekannt zu machen, mit einem fremden, wahrscheinlich glänzenderen Namen versehen wur- den. Endlich aber fand er Gelegenheit aus seiner Dunkelheit her- vorzutreten, da seine Deckenbilder im Podewilschen Schlosse zu Fredersdorf allgemein gefielen. Mit dem Hofmaler Huber malte er im chinesischen Hause zu Potsdam . An diese Arbeiten reihen sich mehrere andere Bilder in Oel und Fresco. Einige Zeit raubte ihm der Zeichnungsunterricht an der Porzellanmanufaktur zu Berlin . Starb um 1802.

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