Rossi oder de Rubeis, Giovanni Battista, Kupferstecher und Kunsthändler in Rom , vielleicht der ältere dieses Namens, da er gegen Ende des 16. Jahrhunderts erscheint. Er scheint alte Platten erworben zu haben, die er retouchierte und mit seinem Namen bezeichnete. So ist dieses mit einer Grablegung der Fall, welche Raffaele Guidi nach F. Bariggi geätzt hat. Beim dritten Drucke liest man auf dem Blatte: Gio. Batta Rossi f. in Piazza Navona. — Cesar Capronico excudit Rome anno Di .
Auch auf dem zweiten Drucke der Bekehrung des Saulus nach G. Clovio von C. Cort steht: Gio. Batta Rossi f. in Piazza Navona. Der vierte Abdruck des Kindermordes von Marc Anton hat nur die alleinige Adresse: Gio. Batta de Rossi in Piazza Navona.
Es gibt auch einen jüngeren Kupferstecher und Kunsthändler dieses Namens, in dessen Verlage 1660 ein Prospectus urbis Romae in 140 Blättern erschien, wahrscheinlich eine neue Auflage der Prospettivi degli edifici antichi, welche 1677 bei Giuseppe Rossi erschienen. Die Kunsthandlung der Rossi bestand lange, bis endlich die Calcographia Apostolica daraus hervorging. Giuseppe, Giov. Giacomo, Gio. Domenico um 1690 — 1720, Matteo u. a. sind Mitglieder dieser Familie.
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