ROSSI, Mattia de

ROSSI, Mattia de, Architekt von Rom , war der Sohn Marc-Ant. ons, eines obskuren Baumeisters, der ihn aber in den schönen Wissenschaften und in der Geometrie unterrichten liess. Später nahm sich Bernini seiner an, und zeichnete ihn vor Allen seinen Schülern aus. Im Jahre 1605 begleitete Rossi seinen Meister nach Frankreich , wo der König mit seinem Modell des Louvre so wohl zufrieden war, dass er ihm ein Geschenk von 2500 Thlr. reichte. Rossi blieb auch nach der Rückkehr in Rom dem Mei- ster zur Seite, da ihm dieser die Leitung seiner späteren Bauten anvertraute. Dies war mit dem Pallaste der Fall, welchen Cle- mens XI zu Camporeggio errichten liess, und mit der Kirche degli Scolopi zu Monterano. Nach dem Tode Bernini's erhielt er dessen Stelle eines Architekten der St. Peterskirche, als welcher er in einer Abhandlung die Besorgnisse heben wollte, welche man in Be- zug auf die Dauerhaftigkeit der Kuppel der Kirche hatte, beson- ders auch wegen der zwischen den Pfeilern angebrachten Nischen

und Kanzeln. Einzelne Bauten dieses Künstlers sind die Kirchen St. Francesca Romana und St. Galla, so wie der Dom von Vial- montone, ein elliptischer Bau; die Dogana von Ripa grande; die Stiege und der Porticus des Pallastes von Monte Citorio und der

Pallast Muti - Papazzurri. Dann fertigte er auch die Zeichnung zum Grabmal Clemens X., sowie zahlreiche Pläne zu Capellen, Altären und Modernisirungen aller Art. Starb 1603 im 50. Jahre und ward in S. Andrea alle Fratte begraben. Cruyl stach nach seiner Zeich- nung eine Sammlung von Prospekten Roms.

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