Rossi, Ludovico de

Rossi, Ludovico de, Maler, erlernte in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts die Kunst unter Leitung des Abt. Cavallucci, und galt als einer von dessen. besten Schülern. Er malte histori- sche Darstellungen, noch um 1808.

BOSSI, Mariano. Maler, von Geburt ein Sicilianer, bildete sich in Rom zum Künstler, und befolgte als solcher die Grundsätze des R. Mengs. Zu seinen früheren Arbeiten, die ihm aber schon einen rühmlichen Namen erwarben, gehören die Deckenbilder, welche er in der Villa Borghese ausführte. Auch in einem Saal des Mu- seo Pio-Clementino malte er einen Plafond, der in Goethe's Win- ckelmann : gelobt wird. Dann hinterliess Rossi auch in anderen Städten Italiens Werke. Im Bibliotheksaale der Camaldulenser zu Ravenna ist ein grosses allegorisches Deckenbild von ihm, auf Leinwand gemalt. Um . hielt er sich in Neapel auf, wo er durch Hackert Beschäftigung fand. Er malte unter dessen Einfluss zu St. Leonico einige Plafondstücke, die ebenfalls gerühmt wur-

den. Seine ausführlichsten Werke sind indessen die Malereien des

Domes in Palermo , worin er sich immerhin als Künstler von Ta- lent erweiset, gesetzt auch, dass die Figuren in der Proportion nicht glücklich sind, Mängel zeigen, und das Colorit zu sehr ins Gelbe fällt. So heisst es in den Archives litteraires 1805. Starb in Rom um 1812.

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