Rossetti, Domenico

Rossetti, Domenico, s. Rosetti.

Rossetti, Gio: Mauro und Gio. Battista » s. Rovere. — Bosco — Giove — Paolo » Maler von Volterra, war Schüler von

  • Daniele Ricciarelli und lange dessen Gehülfe, als welcher er nach Zeichnungen des Meisters malte: Später führte er in seiner Hei- math mehrere Gemälde aus, die Vasari sehr löblich fand. Als sein Hauptwerk erklärt man die Kreiuzabnehmung in S. Dalmazio zu Volterra . Diana Ghisi stach nach ihm die Geburt Christi. » Starb nach . . O. S. Rossetti, Matteo, s. Rosselli. Rossett, Paolo, Maler von Cento, war Schüler von Girolamo Muziano, und ein tüchtiger Künstler, besonders als Musaicist. Oelgemälde findet man wenige von ihm, in der St. Peterskirche zu Rom sind aber mehrere Musivarbeiten von demselben; Diese ge- hören zu den besten gleichzeitigen Bildern dieser Art. » Starb zu Rom in hohem Alter. Er wird auch (irrig) Rosselli genannt. Bossotti, s. auch Rosetti. Rossi, AESIDIO, s. Antonio Rossi von Bologna . Rossi oder de Bubeis, Andreas, Zeichner und Kupferstecher , wurde um in Rom geboren, und daselbst zum Künstler her- angebildet. Rossi hatte entschiedenes Talent zur Kunst, und gründ- liche Studien, besonders als Zeichner. Er hatte desswegen die Ehre, vier Päbste nach dem Leben zu zeichnen, deren Bildnisse er auch in Kupfer gestochen hat. Überdies haben wir historische sche und andere Darstellungen von seiner Hand, sowohl Radirungen als Grabstichelarbeiten. Dieser Künstler starb um 1700.
  1. Papst Benedikt XIV., halbe Figur, gr. fol.
  2. Papst Clemens XHI., fol. »
  3. Papst Benedikt XII., fol.
  4. Papst Innocenz XII., fol.
  5. Kaiser Joseph II. und Grossherzog Leopold, wie sie sich die Hände reichen, ein sehr belles Blatt nach P. Battoni, 1778, gr. fol.
  6. Der Kopf der weinenden Maria, nach C. Dolce, 1772, 4.
  7. Ein Christuskopf, als Gegenstück zu 6.
  8. St. Ambros und Carolus Borromäus vor Christo und Maria in einer Engelsglorie, nach C. Maratti's berühmtem Altar- bilde in der Kirche dieser Heiligen zu Rom, sehr kräftig und geistreich radirt, 1758, s. gr. roy. fol.
  9. Der heil. Johannes von Nepomuk, nach Noelli, kl. fol.
  10. Die heil. Margaretha vor dem Crucifixe knieend, nach P. da Cortona, fol.
  11. St. Franz und St. Dominicus sich umarmend, nach Figlia, fol.
  12. Der Triumph des Bacchus, nach H. Carracci, qu. fol.
  13. Die innere Decoration der Kirche Ara Coeli bei der Cano- nisation der hl. Margaretha von Cortona, gr. fol. Rossi, Angelo de, Bildhauer von Genua, war Schüler von F. Pa- rodi, bis er nach Venedig und zuletzt nach Rom sich begab, wo Rossi den Ruf eines der ausgezeichnetsten Bildhauers seiner Zeit verdiente. Er stiftete enge Freundschaft mit Trevisani, mit wel- chem er zahlreiche Zeichnungen entwarf, die von Kunstkennern

die Grazien Rom's ergötzten. Unter diesen war der Cardinal Ot- toboni – besonderer Gönner des Künstlers, welcher durch ihn das Grabmal Alexander's VII., eines Ottoboni, verfertigen liess. Er zierte dieses Monument mit einem grossen Basrelief, welches Dandre Bardon als ein Meisterstück der Perspektive preist. Es stellt die Canonisation eigener Heiligen dar. Zu der von J. Ber- tozzi in Erz gegossenen Statue des Papstes lieferte er nur das Modell, so wie zu den allegorischen Figuren der Religion und der Klugheit, die Gagliardi ausführte. Dieses Monument erklärte man als eines der schönsten in St. Peter. Ludwig XIV. liess da- von einen Gypsabguss nehmen, und selben in dem Gebäude der französischen Akademie aufstellen. Mit dem Basrelief, welches Ne- bucadnezar vorstellt, wie er die drei Jünglinge in den Feuerofen warf, erhielt er den Preis der Akademie von St. Luca, und zugleich eine Stelle an derselben. Für den Hochaltar der Jesui- tenkirche in Rom fertigte er ein Basrelief mit lebensgrossen Figu- ren, in welchem er die Bestätigung des Ordens durch Papst Paul III darstellte. Ein anderes Basrelief dieser Kirche, St. Ignaz, der den Teufel austreibt, ist nach seinem Modell in Bronze gegossen. Im Lateran ist die kolossale Statue des hl. Jacobus Minor sein Werk, und in der Peterskirche die Statue Clemens XI, die Faria 1718 schön gestochen hat. Unter seinen kleineren Statuen, deren es aber sehr wenige gibt, rühmt man den Satyr, der eine Traube isst. Der Cardinal Ottoboni besass von Rossi ein Basre- lief, welches das Gebet im Garten vorstellt, ein Geschenk des Künstlers an seinen Gönner, weil es der berühmte Corelli zu theuer fand. Rossi starb zu Rom 1715 im 41. Jahre.

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