Rosex, Nicola. Ohne Bezeichnung

Rosex, Nicola. Ohne Bezeichnung, wird aber dem Nicoletto beigelegt. H. 1 Z.4 L., Br. 1-2 Z. 1 L.

  1. (68) Ein junges, römisch gekleidetes Weib, im Profil nach rechts, die Lirugel in der linken, und den Degen in der anderen haltend. Am linken Rande der Platte erhebt sich ein Baum. Der Grund ist schwarz. Diese Darstellung ist auch vom Peregrini niellirt. H.2 Z. 1 L., Br. oben 8, un- ten 7 L.

  2. (67) Ein auf einem Stocke sitzender nackter Mann, im Profil nach rechts, wie er mit beiden Händen den rechten Fuss

über das Knie des andern heraufzieht. Am Baume hängt

ein Täfelchen mit den Worten: TEMPVS NOSE. Der Grund des Niello ist schwarz. Der Urheber nennt sich nicht, man er- kennt aber den Nicoletto darin. H.2 Z., Br. 1 Z.2 L.

  1. (63) Der Jäger zu Pferde, einen Hasen jagend. Er reitet nach links, mit der Lanze in der Rechten. Im Grunde links ist ein Felsen. Ohne Zeichen, aber von Nicoletto herrüh- rend. H.6 Z.2 L., Br. 4 Z.6 L.

  2. (65) Der Bauer , mit dem Sacke und einem Korbe mit Eiern,

führt das Pferd am Zaume, auf welchem ein Weib mit dem Kinde sitzt. Der Zug geht nach links, und im Grunde rechts ist das Dorf. Am Piedestal rechts vorn steht: OP. NI. MODENENSIS. Copie nach Mart. Schongauer. H. 9 Z. Br. 9 Z. 4 L.

  1. (61) Die drei Damhirsche in der Ruhe. Links ist die Ruine eines Porticus, und auf einem Steine steht der Name NICO-

LETO DA MODENA. H.5 Z.6 L., Br. 3 Z. 11 L.

  1. (51) Arabeske mit Figuren von Menschen und Thieren, dann zwei Medaillons, von denen das obere das Urtheil des Pa- ris, das untere Orpheus mit den Thieren vorstellt. In der Mitte oben ist das Täfelchen mit den Buchstaben NO., ohne Vase. H.9 Z. 7 L., Br. 4 Z. 8 L.

Im spätern Drucke mit der Adresse: An, Sa, exc. (A. Sala- manca,)

  1. (55) Eine ähnliche Arabeske, oben in der Mitte Mars mit

zwei Speeren in jeder Hand, auf welchem Helme und Schilde

angbracht sind. Auf der Tafel über seinem Kopfe steht: M. PRELIORVM DEVS. Die beiden Damen schreiben auf ihre Tafeln, die eine die Buchstaben D. M., die andere S. C. Unten bemerkt man zwei Sklaven mit gebundenen Händen zu den Seiten eines Ornaments, über welchem ein Schild anbracht ist, mit den Buchstaben NR und einer Vase, In gleicher Grösse mit dem obigen Blatte.

Die spätern Abdrücke dieses seltenen Blattes haben Sala- manca's Adresse,

  1. (56) Die reiche Arabeske mit den beiden Gefangenen, die oben mit den Händen an den Baumstamm gebunden sind. Links schreibt der Genius S. P. Q. R. — D. J. — J. auf die Tafel mit der Vase, rechts der andere Genius die Buch- staben D. M. ı A — N. Darüber zeigt sich eine Syrene mit einem Käfig auf dem Kopfe. Auf zwei kleinen Täfelchen wiederholen sich die Buchstaben NO. zu den Seiten der Vase. H.9 Z.9 L., Br. 4 Z. 9 L.

Im spätern Drucke steht unten gegen die Mitte zu: An, Sa, ex. Vor dieser Adresse bei Weigel 8 Thlr. 16 gr.

  1. (57) Die reiche Arabeske mit den Satyren, die am Fusse ei- nes Piedestals sitzen und flöten. Links oben spielt Apollo

  2. (58) Eine ähnliche Arabeske, mit einem grossen, mit Greif- fen verzierten Piedestal in der Mitte. Zwei Satyrn sitzen mit auf den Rücken gebundenen Händen, und zwei grosse geflügelte Genien schreiben auf Täfelchen, jener zur Linken den Buchstaben A, der zur Rechten B. Weiter unten sicht man zwei bekleidete Figuren mit Füllhörnern, die aus einer mit dem Buchstaben D bezeichneten Vase hervorkommen. Oben sitzen zwei Adler auf den Festons, von welchen zwei Täfelchen mit den Worten: NICOLO DA MODENA her- abhängen. H. 13 Z. 2 L., Br. 8 Z. 3 L.

Die vorhergehenden Arabesken erscheinen auf weißem Grunde, Nro. 82: auf schwarzem. Dieses letztere: ist das vorzüglichste, sowohl in der Zeichnung als im Stiche sorg- fältig behandelt. Die Arbeit ist eines guten Meisters wür- dig. Die Erfindung gehört wahrscheinlich dem Ant. da Brescia, worauf die Buchstaben A. D. B. deuten dürften,

  1. Goldschmiedsverzierung mit einer Vase von vier Rosetten umgeben. Die Vase umschlingt als Decoration ein Band. Die Buchstaben NR stehen zu den Seiten einer kleinen Vase mit spitzigem Aufsatz. 5 Z. 5 L. ins Gevierte.

Eine ähnliche Verzierung, mit den Buchstaben NR. ohne Vase. In gleicher Grösse, beide Bartsch unbekannt, aber von Brulliot erwähnt.

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