Rosa, Salvatore, Maler, ein durch Grösse und Energie der Gedan- ken ausgezeichneter Künstler, wurde 1615 zu Borgo di Reno!
Erstern in geistreichen, flüchtig gezeichneten und colorirten Compo- sitionen zu geben. Salvator, der nun das Malen als Handwerk er- griffen hatte, betrat nicht Akademien und Arbeitsstuben, er hielt
sich der Schule zu, wohin kein Meister dem aufstrebenden Genie
Gesetze vorschreibt, kein Zögling sklavisch dessen lähmenden Dik- taten folgt, — der Schule der Natur, Achtzehn Jahre soll er alt gewesen seyn, als er seinen Giro (Wanderung) begann. Obgleich alle seine Lebensbeschreiber auf diesen frühen und sonderbaren
Giro angespielt haben, sind doch nur wenige nähere Umstände
davon der Nachwelt aufbehalten worden. So viel scheint aber aus den Portraitscenen, welche seine einzelnen Landschaften, Seear- sichten, Heiden, Bergschlösser, alte Ruinen und wilde Küsten enthalten, hervorzugehen, dass er die Basilicata , Apulien und C Jlabrien durchstrichen und dessen wilde Natur studirt habe. Die Gegenstände, welche sich ihm auf seinen Wanderungen durch Apulien und längs den Küsten des adriatischen Meeres darstellte und die in einzelnen Gestalten in seinen Werken so oft wieder erschei- nen, waren die Vorgebirge und die mit Burgen bekrönten Felsen und Monte Gargano , der romantische Hafen von Bari , die vom See um- spielten Klippen von San Vito, die Grotten von Polignane,
das Canusium und Brundusium Horazens und die Zauberhöhlen von Otranto . Auch die benachbarten Gegenden von Pauslum und
Salerno werden als Punkte bezeichnet, wo Salvator am lieb- sten weilte, und er soll in vielfachen Wiederholungen die Serei- rie von La Cava, einer Gegend voll wilder Erhabenheit, darge- stellt haben.
Eine Begebenheit, welche die Züge Salvator's in den Abrur- zen ganz besonders bezeichnet, war seine Gefangenschaft und
den Banditen und seine einstweilige, wie man sagt, freiwillige
Verbindung mit diesen furchtbaren Menschen. Dass er eine Zeit- lang unter diesen Auswürflingen, deren Portraits er endlos mittel- te, lebte, ist kaum einem Zweifel unterworfen, und obgleich nur wenige seiner Lebensbeschreiber auf diese Begebenheit anspielen, Andere, wie Fiorillo, sie läugnen, so gibt doch die Ueberlieferung dieser Sache eine Bestätigung, welche noch mehr durch mehrere seiner besten Gemälde verstärkt wird, z. B. durch das grosse und wundervolle Schlachtgemälde im Museum Paris. Seine Verbindung mit den Banditen scheint anfangs blosser Zufall gewesen, dann aber zur Nothwehr geworden zu seyn.
Es gibt einen Kupferstich, welcher, obgleich höchst flüchtig ge- zeichnet, doch so ganz und deutlich die Geschichte der Gefang- schaft des wandernden Künstlers zu erzählen scheint. Wie lang Salvator unter diesen Wegelagerern lebte, hat nie ausgemittelt werden können, und unter welchen Umständen er wieder in die gebildete Welt zurückkehrte, haben uns die Biographen eben wenig aufbewahrt. So viel ist nur gewiss, dass, nachdem er durch die unzugänglichsten Gegenden des Königreichs Nea- pel unter jeder Kummer, welche bei solchen gefährlichen und mühseligen Unternehmungen die stete Begleiterin der Armuth gewandert war, er zu einer Zeit in Neapel ankam, welche durch den dortigen Aufenthalt des berühmten Lanfranco und die Gunst der Schule Spagnoletto's, die bald darauf sogar den Cha- rakter politischer Wichtigkeit annahmen, sich auszeichnete. Der Zustand, in welchem er seine unglückliche Familie fand, stürzte ihn in Verzweiflung. Wenige Tage nach seiner Rückkehr gab Antonio in den Armen seines Sohnes und hinterliess dem Schutze und der Ernährung eines selbst hülflosen Jünglings in 18. Jahren eine hülflose, und, wie einer seiner Biographen sagt,
»Salvatoriello«. Lanfranco kaufte das Bild und gab seinen Zög- lingen den allgemeinen Befehl, alles was sie mit der Bezeichnung Salvatoriellos, fänden, kuflich an sich zu bringen. Als Lanfranco nach Rom reiste, begleitete ihn Hagar auf der Reise, und ward die Hauptzierde seiner Gemäldegallerie. Von dieser Zeit an er- wachte in Salvator Rosa erhöhtes Selbstvertrauen und er gab sei- nen Bildern höhere Preise.
Die Vernachlässigung, welche Rosa in seinem Vaterlande er- duldete, bestimmte ihn, sich nach Rom zu begeben. Er begann diese Reise 1634 in seinem 20. Jahre, und trug seine ganze Habe mit sich auf dem Rücken. In Rom entschied er sich mit seinem gewöhnlichen Ungestüm plötzlich für Michelangelo und Tizian, widmete auch Tage und Nächte nur dem alten Rom, besuchte die Trümmer ehemaliger Grösse dieser Weltbeherrscherin, setzte sich sogar der verpestenden Ausdünstung aus und sank auf das Krankenlager, von einem austrocknenden Fieber gequält, das ihn zu vernichten drohte. Die flüchtigen, aber kecken Skizzen, welche er in diesem Zeitraume entwarf, wurden auf der Piazza Navona ausgestellt, oder nach Baldinucci auf dem Ghetto, dem Markte für allen Wucher und Schacher, verkauft und verpfändet; denn es zeigt sich deutlich, dass auch hier wie in Neapel, Werke, welche keinen durch Mode berühmten Namen trugen, nur gering geschätzt wurden. Auf die unglücklichen Bemühungen, sich eine elende Existenz zu sichern, hat Salvator selbst unzweideutig in einer Cantate angespielt. Mit geschwächter Gesundheit und in traurigerer Lage als ehedem verliess er Rom, und betrat wieder die Heimath.
Dieses geschah im Jahre 1639, und unbekümmert um die Zeitfolge, hat man vielleicht diese seine dürftigen Verhältnisse be- nützt, um eine für ihn nicht ehrende Anekdote zu schmieden. Er soll nämlich in Verbindung mit Aniello Falcone und anderen Malern an der Verschwörung des Masaniello teilgenommen ha- ben, und ein Mitglied (!) der Gesellschaft des Todes (Compagnia
374 Morte) gewesen seyn. Domenici erzählt in seinem Leben der Neapolitanischen Maler. 111, 224 dieses Gerücht als Thatsache, und Lady Morgan entwirft auf diese Angaben hin ein vollständiges Gemälde jener, nach ihrer Aussage auch von Rosa geleiteten Re- volution. Er hat sich zwar im Costume und mit den Abzeichen, der schwarzen Brüder gemalt; allein gesetzt auch, dass dieses Richtig- keit hat, und das Bild in der k. Sammlung zu St. Petersburg von ihm ist, so ist es immer noch nicht glaubwürdig, dass Rosa bis 1647, wo die Revolution ausbrach, in Neapel sich aufgehalten habe. Zu dieser Zeit war Rosa, der nach einer anderen Angabe bald wieder Neapel verlassen hatte, in Rom schon zum „feinen Weltmänn" um- geschaffen, der Theilnehmer geistreicher Gesellschaften in den an- gesehensten Häusern, und viel zu sehr in die Verhältnisse des Um- ganges verflochten, als dass er unbesonnenen Unternehmungen un- ruhiger Freiheitsschwärmer thätige Theilnahme geschenkt hätte.
Nach seiner zweiten Ankunft in Rom war er nicht lange mehr der arme Maler Salvatorillo. Man erkannte in kurzer Zeit den Werth seiner Gemälde und das Genie ihres Schöpfers. Er erwarb sich nach und nach ein ansehnliches Vermögen, da er schnell ar- beitete und gut bezahlt wurde. Er malte in einem Tage ein le- bensgroßes Pferd, und vollendete in dieser Frist nicht selten ein Staffeleibild. Einmal überschickte er ein solches, mit Begeisterung hingemaltes Bild dem Connetable Colonna, wofür ihm dieser eine Börse mit Gold überbringen ließ. Salvator fand das Geschenk zu sehr unbedeutend, und säumte nicht aus Erkenntlichkeit ein zweites Bild zu schicken, wofür er eine ähnliche Belohnung erhielt. Diese Geschenke erfolgten viermal wechselseitig. Der Künstler bezeugte die unermüdete Fertigkeit seines Pinsels, der Connetable seine Liberalität; bei dem fünften Gemälde besorgte aber letzterer, dass ihm die Fortsetzung eines solchen Spiels doch zu hoch zu stehen kommen möchte. Er schenkte daher dem Künstler zwei Beutel mit Gold, und sagte dabei: ihm würde es nicht so leicht, leere Beutel zu füllen, als dem Künstler leere Leinwand mit schö- nen Gemälden; er überlasse ihm daher freiwillig die Ehre, den Sieg davon getragen zu haben. Als Rosa zu Wohlstand gekom- men war, wurde sein Haus eine Art von Akademie, wo sich die Schöngeister Rom's versammelten. Man führte da gewöhnlich seine Stücke auf, indem die Säle zur Bühne umgeschaffen wurden. Die Gemächer waren auf malerische Weise verziert, und der Sand auf dem Fussboden mit Blumen bestreut gab dem Ganzen das Ansehen ländlicher Gefühle. Rosa erwarb sich in Rom durch seinen Geist und seine anderen liebenswürdigen Eigenschaften eine Menge Gön- ner und Freunde, machte sich aber auch durch seinen bissenden Witz und oft all zu bittern Spott eben so viele Feinde, indem er vorzüglich Künstler, und unter diesen selbst den mächtigen Ber- nini, zum Gegenstand seiner Satyre nahm. Besonders scharf nahm er die Akademie von St. Luca mit, deren Mitglied er war. Als die Vorsteher einmal einem Maler nur aus der Ursache die Auf- nahme verweigerten, weil er zugleich Chirurg war, sagte er, sie hätten gerade eines solchen Mitgliedes nöthig, um die verrenk- ten Glieder ihrer Figuren einrichten zu lassen. Zuletzt wurde auch Rosa von der Akademie ausgeschlossen, und wenn Domenici's Angaben richtig ist, zuletzt sogar schimpflich aus Rom ver- jagt. Die Veranlassung soll ein satirisches Bild gewesen seyn, welches die verschiedenen Nationen Europa's als Thiere dar- stellt. Ein solches Bild bekam der Herzog von Beaufort. An die schimpfliche Verjagung glauben indessen Fiorillo u. A. nicht; ver-
können aber keineswegs dahingehend, dass ihm zuletzt der Aufenthalt in Rom nicht mehr angenehm war. Er nahm deswegen einen Ruf nach Florenz an, wo ihn der Herzog Gio. Carlo de Medici hoch schätzte. Rosa blieb mehrere Jahre in Toscana, am längsten in Florenz und einige Zeit in Volterra, wo er seine Satyren ausarbeitete, die al- lerdings geeignet waren, ihm Unannehmlichkeiten zuzuziehen. Nach sieben oder neun Jahren, wie Andere wollen, vielleicht seinen Aufenthalt in Volterra eingerechnet, kehrte Rosa wieder nach Rom zurück, wo er jetzt bis an sein Ende verblieb, bewundert als Künstler, aber von Seite derjenigen, die sein unersiegbarer Witz traf, nicht von Verfolgung frei. Dies scheint ihn aber we- nig berührt zu haben, denn er lebte beständig frohen Muths. Seine heitere Laune verließ ihn selbst auf dem Sterbebette nicht. Er sagte, sein Name sei ihm ein sicheres Unterpfand des ewigen Heils, denn Gott würde es gewiss nicht gestatten, dass der Fürst der Finsterniss einen Mann antaste, der Salvator heiße. Als ihn der Beichtvater fast in den letzten Augenblicken noch bereden wollte, die schöne aber leichtfertige Frauensperson zu heirathen, mit welcher Rosa lange gelebt hatte, und gleichsam dieses zur Bedingung seines Eintrittes in das Paradies setzte, antwortete Rosa: Nun denn, es sei, wenn man nicht ohne Hörner dahin ge- langen kann. Mit dieser letzten Satyre beschloß er 1673 das Le- ben, und wurde mit großem Gepränge in der Carthäuser Kirche begraben. Auf seinem Grabmale steht das von B. Fioritti gemeis- selte Bildniß des Künstlers.
Das Leben dieses höchst interessanten Mannes beschrieben Domenici und Passeri, ersterer in den Vite de' pittori, scul- torei et architetti Napolitani. Nap. 1742, letzterer in den Vite de' pittori etc. Roma 1772. Ein ausführlicheres Werk ist jenes von Ph. Baldinucci: La Vita di S. Rosa etc. Venezia 1830, neue Auf- lage. Die Lebensgeschichte des Künstlers ist auch den Ausgaben seiner Dichtungen beigegeben, von Fiorillo: La pittura, Satire di S. Rosa, con le note. Goettingen 1785, dann im ersten und zwei- ten Bande seiner Geschichte der zeichnenden Künste; in der neuen Ausgabe von Rosa's Satyren: Satire di S. Rosa, con notizie della sua vita e col ritratto. Londra 1823. In neuerer Zeit hat auch Lady Morgan Rosa's Leben zum Stoff eines Buches gebraucht, welches alle Sittlichkeit und Ordnung verhöhnt. Bonacina hat das Bildniß dieses Künstlers gestochen. Ein anderes Portrait dessel- ben, von Maratti gezeichnet, stach L. de Larue. J.D. Campiglia stellte ihn mit Pinsel und Feder in der Rechten dar, in halber Figur. P. Caroni stach seine Büste in einem kleinen Oval, so wie Denon.
Salvator Rosa's energischer Geist spricht sich in gewaltigen, aufgetürmten Felsmassen, in Höhlen, in von Dornen und Gestrüpp starrenden Feldern, in starken, zackigen Baumstämmen, in Sturm- wolken und Schläuchen aus; er beabsichtigt nur eine gewaltige Gesammtwirkung, ist aber im Einzelnen oft flüchtig und unwahr. Diese Bilder von düster-phantastischer Poesie sind mit verschie- denen Figuren staffirt, die in ihrer Handlung nur für solche schauerliche Gegenden passen. Es sind dies Banditen, Soldaten, die ein nicht viel besseres Aussehen haben, Hexenscenen, Hirten mit ihrer ärmlichen Herde, manchmal auch biblische Figuren, die aber in Salvator's Bergen geboren zu seyn scheinen u. s. w. In- dessen ist dieser Meister, der in Rom neben Claude Lorrain und Caspar Poussin großes Ansehen genoß, keineswegs ein wüster und wilder Skizzeist, wie man ihn in Deutschland, wo man meist rohe Nachahmungen nach ihm zu sehen bekommt, gewöhnlich zu nen- nen pflegt. Waagen (Kunstwerke etc. I. 240) sagt, dass Rosa in
Rosa malte grösstentheils Landschaften, und diese haben ei- gentlich seinen Ruf begründet. In den historischen Arbeiten ist er weniger anziehend, obgleich er auch hierin theilweise aus- gezeichnetes geliefert hat, wie in einigen Altartafeln und in der Ver- schwörung des Catilina in der Gallerie Martelli zu Florenz, welche Bottari zu seinen besten Werken zählt. Die Urtheile über einzel- ne Werke und über das Gesammtverdienst des Künstlers sind unzählig; denn nicht allein in den kunsthistorischen Schriften von Passeri, Domenici, Bottari, F. Baldinucci, Lanzi, Fiorillo, Watelet, Taillasson etc. sind die Werke dieses Künstlers Gegen- stand weiterer Erörterung, sondern auch in zahlreichen Reisebe- schreibungen werden die verschiedensten Ansichten laut. Die schärfste Charakteristik zog Waagen aus der Betrachtung der zahl- reichen Bilder, die sich von Salvator Rosa in England finden, mit deren Aufzählung wir hier beginnen.
England. In der Gallerie des Herzogs von Devonshire ist eine Landschaft mit dem schlafenden Jakob und der Himmelsleiter, höchst poetisch in der Composition und der Beleuchtung, und dabei in allen Theilen klarer und fleissiger als so häufig. Unter den sieben anderen Bildern dieser Sammlung rühmt man noch eine Landschaft mit einem Baumstamm, an dessen Fusse zwei Krieger weilen und ein verhüllter sitzender Soldat, den Rosa auch radirt hat, mit einer Frau, welches sich mit dem Kinde entfernt. Die üb- rigen Bilder sind frech in der Behandlung und schwarz in den Schatten.
In der Villa zu Chiswick ist ein grosses Bild mit gewaltigen Felsen am Meeresufer, welches von Fischern belebt ist, poetisch in der Erfindung, warm und klar in der Färbung, geistreich in der fleissigen Ausführung.
In der Grosvenorgallerie, welche dem Marquis von Westminter gehört, findet man zwei seiner grössten historischen Bilder.
Democrit in tiefster Einsamkeit, von Skeletten, Statuen und an- deren Gegenständen umgeben, überlässt sich seinen philosophi- schen Betrachtungen. Nur ein mässiges Licht hellt die allgemeine Dunkelheit in etwas auf. Dieses Bild ist für den Gang des Phan- tastisch-Grandiosen dieses Meisters, welches ihn so beliebt in Eng- land macht, sehr charakteristisch. Das Gegenstück, Diogenes, der die Schaale wegwirft, als er den Knaben aus der Hand trinkt, zeigt den Rosa von seiner cynisch-humoristischen Seite.
Rosa, Salvatore.
Sokrates im Besuch bei Phryne, schönes Bild der Sammlung Besbrough, von F. Ravenet für Boydell gestochen.
Glaucus, dann Glaucus und Scylla, aus der Sammlung des Herzogs von Rutland von J. Goupy geistreich radirt, letzteres auch von Winstanley.
Apollo und die Sibylle, grosse Landschaft aus Boydell's Samm- lung, gest. von J. Browne.,
Die Predigt des hl. Johannes in der Wüste, felsige Waldpar- thie aus 'Boydell's Sammlung, gest. von J. Browne.
Jason tödtet den Drachen, gestochen von Boydell. |
Die zurückkehrenden Reisenden, schöne Gebirgslandschaft, -von Dodd in Mezzotinto gestochen.
Laomedon ‚ der den Neptun und den Apollo betrügt, aus den Cabinet Hunter , gestochen von Strange. / Eine Gebirgslandschaft mit einem lesenden Mönch, aus dem Cabinet Kent, von Wood geätzt, für Boydell. Moses im Nil gefunden , von Boldrey punktirt. Die drei Marien, gest. von Picart für Boydell. Jakob ringt mit dem Engel, David als Ueberwinder Goliath's, | die Soldaten und die Reisenden, geätzt von R. Earlom für Boydell. |
Democrit und Protagoras gestochen ‚von Taylor und von Pe- ther geschabt, für Boydell, ; ] Hagar und Ismael in einer Landschaft, gestochen von Winstan- ley, für Boydell. | | Phryne und Xenocrates, gestochen von Grignon. / Die drei Soldaten in Unterredung, gestochen von Heath, für | Boydell. Die Banditen, Latrones , gestochen von Winstanley, für | Boydell. ; * Johannes in der Wüste, von Pond radirt. Ein auf dem Boden sitzender Mann, von demselben. Ein bärtiger Alter, von Baillie radirt, für Boydell. ‘; Ein italienischer Seehafen, gestochen von Middiman, für | Boydell. Der Capitain der Banditten, gest. von Michel, für Boydell.
Die Samariterin, Christus in der Wüste' vom Satan versucht, | die Predigt des Johannes, die Taufe des Eunuchen, Hieron von | Syrakus leihlt dem Archimedes die Stadt zu vertheidigen, drei | auf dem Boden sitzende Männer, die Auguren und die Diebe, alle | von Goupy radirt. ‘
Italien. In Rom sieht man gegenwärtig nur noch wenigt Werke von S. Rosa. Ein berühmtes Werk ist sein Regulus in dem mit Nägeln beschlagenen Fasse, um welchen ‘das Haus Colonna be- neidet wurde. x 78 4 ‘
In der Gallerie Doria ist ein grosses Gemälde, welches Cain's Brudermord vorstellt. ' /
Die Findung Moscs wurde 1800 mit der Geschichte des Mer- kus und des Bauers aus dem Hause Colonna von einem Engländer | um 84,000 Liv. gekauft. /
In St. Maria di Monte Santo sieht man Daniel in der Lö- wengrube, Jeremias aus der Grube gerettet, die Auferstehung Chris- ti, die Erweckung des Lazarus, Tobias mit dem Engel.
In der Gallerie Martelli zu Florenz bewahrt man das von Bottari belobte Bild der Verschwörung des Catilina, jetzt ist es in der Gallerie des Pitti.
In der Gallerie Gerini daselbst rühmt Fiorillo die Figur des am Boden geketteten Titius; in der Johanneskirche (Capella Nerli) ist die Marter und das Wunder der Heiligen, Cosmas und Damian; ein grosses Altar- bild von P. Simen, glänzend gestochen. In S. Giovanni della Casa zu Mailand ist das Gemälde, wel- ches die heil. Jungfrau vorstellt, wie sie Seelen aus dem Fegfeuer erlöst. Dieses Bild wurde unter Napoleon nach Paris gebracht und im Central-Museum aufgestellt. Landon (Annales XV. 124.) betrachtet es als ein Hauptwerk des Künstlers und gibt es in Ab- bildung zu Pisa sind historische Malereien von ihm, die ihn aber nicht von seiner besten Seite kennen lernen lassen. Im Museum zu Neapel sieht man Christus mit den Schriftge- lehrten, worunter der Mann mit der schwarzen Mütze den Künst- ler selbst vorstellt. Dann ist da das Gleichniss aus Matthäus 7, 3., ein Franziskaner Mönch, und ein Schlachtbild,
Ruhmbach. In der kgl. Eremitage zu St. Petersburg ist das Bildniss des Künstlers, in welchem das ganze Wesen dieses origi- nellen Mannes klar vor das Auge tritt; von der Schulter fällt ihm ein schwarzer Mantel, und auch die eine Hand ist geschwärzt. Dieses Bild kam aus Houghtonhall nach St. Petersburg. Boydell besorgte einen Stich. In der Eremitage findet man auch das Frotrait eines geharnischten Reiters, dann eines Mannes im grünen Kleide, dem ein anderer hinter ihm etwas vorliest, und das Bild- niss eines jungen Mannes. Ein anderes bekanntes Bild in St. Pe- tersburg, welches aus Houghtonhall stammt, stellt den verlorenen Sohn dar, wie er im tiefsten Elende die Schweine hütet, und von Reue durchdrungen nach dem Himmel blickt. Dieses acht Fuss hohe Bild hat F. Ravenet gestochen, und J. B. Michel für Boy- dell. R. Earlom hat die Büste des Reuigen gestochen. Ein an- deres grosses Gemälde in brauner Grundfarbe zeigt Ulysses, wie er nach dem Schiffbruche nackt vor der Königstochter Nausikaä er- scheint. Ein weiteres Bild der Eremitage stellt St. Petrus mit dem Fische dar, und ein drittes aus Houghtonhall stammendes Gemälde zeigt in einer von Bäumen umgebenen Gegend den Protagoras, wel- cher den von Democrit gelösten Bündel von Holzstücken wieder zu- sammenschnürt, und zu dem Philosophen aufblickt. J. Taylor hat dieses Bild für Boydell gestochen, Labensky es im Umrisse gege- ben. Dann sieht man in der Eremitage noch Dädalus und Ikarus, zwei im Spiele beschäftigte Männer, und drei auf einem Steine sitzende Soldaten, das Gegenstück zu dem vorhergehenden Bilde, von Boydell in Kupfer gestochen. Uebrigens sind 7 landschaft- liche Gemälde in der kgl. Eremitage,
Paris. In der Gallerie des Louvre ist ein furchtbares Schlacht- gewühl von Fussvolk und Reitern. Tod und Verzweiflung und die grössten Schreckensmomente sind in ergreifender Energie und ei- ner wahren Frechheit der Phantasie, wenn schon nicht ohne Ueber- treibungen, dargestellt, und durch die satten, leuchtend gelben oder braunen Lichter, und schwarzen Schatten von erstaunlicher, wenn gleich unwahrerer, Wirkung. Die Landschaft und Architek- tur bildet grossartige, meisterhaft breit behandelte Massen von vortrefflicher Haltung. Dieses Bild malte Rosa in Rom für den französischen Gesandten, welcher es Ludwig XIV. schenkte. Ein zweites Bild zeigt die Hexe von Endor, wie sie dem Saul den Geist Samuel's citirt, von phantastischer Erfindung, das Fleisch roth- braun, das Ganze sehr dunkel, Laurent hat dieses Bild schön ra-
‚ tiefen, warmen Helldunkel für Rosa sehr ausgeführt, stellt Tobias
" schen Felsen und Wasserfall. Ein verfallenes Schloss auf Felsen, | mes, In nächtliches Dunkel gehüllte, vom Sturme aufgewühlte | ‚. hellen aber etwas flauen Ton, in der zarten Ausführung den Claude „„ nachzuahmen gesucht hat. u . . Bild, welches Jonas vorstellt, wie er den Niniviten predigt, ge- | ‚schaften von ihm, die zu den vorzüglichsten ihrer Art gehören. | / Das Kriegsvolk des Gideon erfrischt sich am Flusse, Eine Fel Rosa, Salvatore. dirt. Ein drittes Gemälde, sprechend componirt, und in einem dar, wie er den Fisch ergreift, von Gutenberg für das Musée' Na- | poleon gestochen, kleiner von Malbate. Eine Landschaft mit ge- | waltigen, glühend beleuchteten Felsmassen, auf deren Spitzen Rav- | ber Rast halten, während ein anderer nach dem Vogel schießt, ist markig und geistreich, in einem trefflichen Impasto vorgetragen. Eine Seeküste mit Kriegern und einem bemannten Boot pe Waagen eine abnorme Production worin der Künstler in den schr Copenhagen. Im Schlosse Friedrichsburg war das grose | stochen von J. M. Preisler. Wien. In der k. k. Gallerie sieht man ein römisches Schlacht- bild, und das Bildniss eines Kriegers im Helme auf sein Schwert | gestützt. Ferner eine Schlacht von Römern, welche sich bis äie den Horizont begränzenden Berge erstreckt, mit dem Namen de | Künstlers und der Jahrzahl 1645. Dieses Bild ist 7' 3% hoch, und | 11' breit. Dann findet man da auch eine Landschaft mit einer a! | legorischen Darstellung, welche die Gerechtigkeit vorstellt, wie s | aus den Städten vertrieben auf das Land flieht. Sie schwebt auf | eine Hütte herab, vor welcher der Bauer mit dem Kinde sitzt, wäh | rend ein anderer vor der Göttin den Hut rückt. Dieses Gemälde trägt den Namen Rosa, Dann ist auch ıtuch eine kleine Landschaft | mit Ruinen im Belvedere. München. In der kgl. Pinakothek zu München sind Land- senlandschaft mit verdorrtem Baum, am Waldbache ein Mönch | mit dem Buche. Aussicht auf das Meer, mit Fischern und Figu- | ren zu Pferde. Bewaffnete Banditen auf einem steilen Felsen zw | im Vorgrunde landen Schiffer. Steile Felsenwände mit einem Berg- | bache, Fischer beschäftigten sich mit dem Fischfange. | Dresden. In der k. Gallerie sieht man das Bild eines Stur- Meereswogen brechen sich an Felsenriffen, zwischen welchen man | die Trümmer gescheiterter Schiffe bemerkt. In Dresden ist auch das Bildniss des Künstlers. | Salzdahlum. In der Gallerie daselbst sah man ehedem das | Bild des Democrit, bei einem Grabmale sitzend, umher Bücher | und Thierskelette. An diese Bilder, deren Stiche theilweise schon angegeben sind, | reihen wir noch einige andere Blätter mit interessanten Compot | tionen des S. Rosa, Grosse Felsenlandschaft, rechts im Vorgrunde vier Figuren, | mit Dedication an G. von Wenzelsberg, gestochen von J. Ossenbe | beck für das von Teniers herausgegebene österreichische Galleriewerk. Eine andere felsige Gegend mit Fluss und weiter Ferne, im | Vorgrunde rechts einige Krieger, gest. von Ossenbeck, mit derselb | ben Dedication und für dasselbe Werk. Gegend von Neapel mit der Rhede und dem Vesuv, von Le Charpentier glänzend gestochen. Grosse heroische Landschaft mit Baummassen und Wasser, im | Vorgrunde Merkur und Argus, gest. von P. Parboni. Ähnliche grossartige Landschaft mit grossen Bäumen und ge
Veduta boschereccia. Grosse; waldige Landschaft, mit vielen Figuren und Viehherde, gestochen von F. Berardi.,
Die arbeitsamen Wäscherinnen, schöne Landschaft, gestochen von Mme. Mangein.
Eine Ansicht aus Sicilien, nach einem Bilde des Grafsn von Stadion, von Prestel gestochen.
Die drei Grazien, von W. D. Preisler in schwarzer Manier ge- stochen.
St. Anton, der dem Fischen ergeben und die Auguren, beide von Martiz geätzt und von le Bas mit dem Stichel vollendet. Der heilige Wilhelm, gestochen von Prenner und Holzmann, und S.
Der heilige Albert, Gefährte des heiligen Wilhelm, gestochen von Holzmann.
Zwei Gruppen von 4 und 5 Soldaten, gestochen von P. Pa- rizeau.
Zwei grosse Marinen von drei Platten, gestochen von Th. Verkruys,
Zahlreiche Studien nach Zeichnungen, Copien nach anderen Blättern und nach den Radirungen des Meisters, u. s. w.
Eigenhändige Radirungen des Meisters;
Das radirte Werk dieses Künstlers besteht in 85 Blätter, die in der Behandlungsweise an P. Testa erinnern, aber mit grösserer Freiheit und Sicherheit behandelt sind. Bartsch P. gr. XX. p. 2608 ff., beschreibt selbe.
- St. Wilhelm der Eremit in der Einöde von Maleval, wie er links auf einer Erderhöhung liegend, mit den Händen an einen Ast gebunden betet. Rechts unten auf dem Täfelchen: S. Rosa. 12 Z. 9 L., Br. 8 Z. 3 L.
Es gibt eine gegenseitige Copie.
St. Albert, der Gefährte des hl. Wilhelm, ebenfalls mit den Händen an den Baum gebunden, etwas nach rechts gewen- det, wo ein Kreuz liegt. Links unten: S. Rosa, In glei- cher Grösse.
Plato und seine Schüler im Garten der Akademie. Links unten: In Villa ab Academo attributa sua etc. — — Salva- tor Rosa Inv. scul. H. 17 Z., Br. 10 Z.".
Alexander im Atelier des Apelles, wie ihn letzterer bittet,
nicht mehr über Kunst zu sprechen, damit ihn seine Far- benreiber nicht auslachten. In der Mitte unten: Alexandro M. multa imperite etc. Salvator Rosa Inv. scul. H. 10 Z. 9 L. Br. 10 Z.
Diogenes wirft die Trinkschale weg, als er einen Knaben aus der hohlen Hand trinken sieht, Letzterer ist rechts vorm, und links unten liest man: Diogenes adolescentem manu bibentem etc. Salvator Rosa Inv. scul. H. 17 Z., Br. 10 Zoll.
Alexander vor Diogenes, der rechts vor seinem Tische sitzt. In der Mitte unten: Sensit Alexander, testa quum vidit etc. Salvator Rosa Inv. scul. H. 17 Z., Br. 10 Z.
*) M. Heylbrouk hat die von S. Rosa radirten historischen Blätter copirt,
derisor in omnium fine defigitur. Salvatore Rosa Inu. scul. H. 17 Z., Br. 10 Z.
- Oedipus als Knabe von einem Schäfer an den Baum aufge- hangen. Letzterer, nach links gewendet, sucht den Knaben bei den Füßen an den Ast zu befestigen. In der Mitte un- ten: Julio Martinello Amico Cariss.ae — — Oedipus hic fi- xis etc. — Salvatore Rosa Inu. pinx, scul. Eines der Haupt-
blätter. H. 26 Z. 8 L., Br. 17 Z. 6 L.
Regulus von den Carthagern in ein mit Nägeln besetztes Fass gesteckt. In der Mitte unten Jo. Bapt. Ricciardo Amico Vnico — Attilium Regulum in praecipitis Fortunae etc. — Salvatore Rosa Inu., pinx. scul.: H. 17 Z. 4 L., Br. 27 Z. Bei Weigel 2 Thlr. 8 gr.
Polycrates auf Befehl des Orestes an einem Baume gekreuzi- get, figurenreiche Composition. In der Mitte unten: Poly- crates Sami Tyrannus opibus etc. — Salvatore Rosa Inu.
pinx. scul. Eines der Hauptblätter H. 17 Z. 6 L., Br. 27 Z. Bei Weigel 2 Thlr. 8 gr.
Ein Kampf von Tritonen. Einer derselben, mit einem grossen Stabe in der Linken, trennt die beiden anderen wovon einer der Gegner den anderen bei der Gurgel hält. Rechts unten der Name Rosa's. H. 4 Z., Br. 6 Z.
Ein ähnlicher Kampf. Ein Triton kämpft gegen zwei ande- re, wovon er den einen bei den Haaren hält. Ein vierter entführt eine Najade. Rechts unten der Name. In gleicher Grösse mit dem Obigen.
Mehrere Tritons im Streite auf dem Meere. Links fasst ei- ner den Gegner an der Kehle, Rechts unten ist das Zei- chen. H. 3 Z. 4 L., Br. 7 Z. 6 L.
Pan und zwei Faune, ersterer am Fusse eines Baumes lie- gend und die Flöte spielend. Links im Grunde sieht man
die beiden Faune in einer Vertiefung. Rechts unten das Zeichen verkehrt. H. 3 Z. 6 L., Br. 7 Z. 7 L.
- Fünf Flussgötter bei ihren Urnen, theils liegend, theils sitzend. Links gießt einer Wasser auf die Hand, und in seiner Urne steht das Monogramm Rosa's. H. 3 Z. 6 L. Br. 7 Z. 10 L.
Es gibt davon eine gute Copie von Burde.
- Fünf andere Flussgötter. Drei derselben sitzen bei einem- der, und darunter lehnt sich einer, vom Rücken gesehen, an die mit Figuren geschmückte Urne. Die beiden anderen Götter sieht man, im Grunde links in halber Figur. Da bemerkt man auch das Monogramm. In gleicher Grösse,
Burde hat dieses Blatt schön copirt.
Apollo und die Orakelsche Sibylle. An der Leier des rechts stehenden Gottes steht der Name Rosa. H. 22 Z. 8 L, Br. 8 Z.
Jason bedient sich des Zaubertrankes der Medea, um den Drachen einzuschläfern. Links vorn steht der Name Rosa in gleicher Grösse.
Es gibt eine kleine gegenseitige, anonyme Copie.
Ceres und Protylus, erstere zeis stehend, blickt auf den
Glaucus und Scylla, wie dieser Meergott in Liebe die Nym- phe verfolgt. Rechts unten S. Rosa., in gleicher Grösse,
Der Sturz der Giganten, wie sie unter einem Berge zer- malmt und begraben werden. Rechts stürzt ein ein Fel- senstück auf dem Kopf. In der Mitte unten: Horatio Qua- ranta Amico Homogeneo. — — Salvator Rosa Inu. pinx. scul. H. 26 Z. 8 L., Br. 17 Z. 4 L.
Der Hirte mit der Flöte auf einem Hügel sitzend. Hinter ihm in Mitte des Grundes sieht man zwei andere Figuren. Ohne Zeichen, H. 4 Z., Br. 6 Z. 2 L.
Der zu den Füßen des Flussgottes eingeschlafene Held. Er- sterer ist links und scheint den Schlafenden zu wecken. Un- ten am Steine steht: S. Rosa, H. 12 Z. 9 L., Br. 8 Z. 7 L.
Der Genius des S. Rosa, eine emblematische Darstellung, welche seine eigenen Neigungen und Gefühle versinnbildlicht: wie er den Reichtum und den Tod verachtet, die Freiheit liebt, ehrlich und billig ist, die Laster verachtet und die Malerei über Alles liebt. Auf der Bandrolle rechts unten steht: Genius, Liber, Pictor Succensor, et Aequus, Sprec- tor Opum, Mortisque, hic meus est Genius — Salvator Rosa. H. 17 Z., Br. 10 Z. 2 L.
25 — 86) Verschiedene einzelne Figuren und Gruppen von Krie- gern, Fischern, Frauen, u. s. w., geistreich gezeichnete und radirte Blätter, 62 an der Zahl, unter folgendem Titel: Salv. ator Rosa Has ludentis otij Carolo Rubeo singularis Amit- citiae pignus D. D. D. H. 5 Z. 2 — 4 L., Br. 3 Z. 4 — 5 L.
Es gibt von diesen Blättern sehr gute Copien von der Ge- fundene, unter dem Titel: Diversae positurae a Salvatoro Rosa primitus inventae etc. Zur Unterscheidung dieser Co- pien vom Originale haben wir von diesem immer eine si- chere Seite bestimmt.
Das Titelblatt mit obiger Inschrift, auf welche ein Mann guckt, während er nach dem Meere sieht, der im Grunde links ist,
Einzelne Soldaten.
Ein Soldat mit langem Stocke nach links hin gehend. Rechts unten ist das Monogramm.
Ein Soldat stehend mit dem langen Stocke in der Rechten, mit einer zwischen seinen Füßen herabfallenden Draperie. Nach rechts unten das Zeichen.
Ein Soldat stehend, Kopf und beide Hände auf sein grosses Schwert gelehnt. Rechts unten das Zeichen.
Ein Soldat mit dem Schilde sitzend, nach rechts gewendet, wo unten das Monogramm ist.
Ein stehender Soldat, mit beiden Händen auf den Schild gestützt, der nach rechts hin sichtbar ist, wo unten das Zeichen steht.
Ein stehender Soldat mit dem Stocke in der Linken und die
Rechte an der Hüfte, im Profil nach rechts. Links unten ist das Zeichen.
Ein Soldat im Profil nach rechts, in der Rechten den Stock und die Linke auf die Brust gelegt. Rechts unten ist das Zeichen.
Ein Soldat links vom Vorgrunde schreitend, mit dem Stocke über der Achsel. Rechts unten ist das Monogramm.
Ein bewaffneter Krieger am Felsen in den Fluss blickend, mit der Rechten auf den Stock gestützt. Links unten das Zeichen,
Ein stehender Soldat, fast en face nach rechts, die Lanze in beiden Händen haltend. Rechts unten das Zeichen.
Ein stehender Soldat, von vorn gesehen, mit dem Stocke in der Rechten und mit der anderen den Schild haltend, auf welchem das Monogramm ist,
Ein sitzender Soldat, nach links gerichtet, den Kopf und den rechten Arm auf den Schild gestützt. Unten nach rechts das Zeichen.
Ein stehender Soldat, im Profil nach rechts, mit beiden Händen den langen Stock haltend. Links unten das Zeichen.
Ein stehender Soldat, mit mehreren Waffen auf der linken Schulter, und die rechte Hand auf den Schild gestützt. Rechts unten das Zeichen.
Ein auf dem Steine sitzender Soldat, im Profil nach rechts, mit dem langen Stocke in beiden Händen. Das Zeichen rechts unten.
Ein stehender Soldat vom Rücken gesehen, beide Hände auf den Streitkolben gelegt. Rechts unten das Zeichen.
Ein stehender Soldat vom Rücken gesehen, die Linke auf den Kolben gestützt. Das Zeichen rechts unten.
Ein stehender Soldat an den Felsen gelehnt, fast vom Rücken gesehen, mit einem Stocke in der Rechten. Rechts unten das Zeichen,
Ein stehender Soldat, en face nach links sehend, mit Schild und Hellebarde. Rechts unten das Zeichen.
Ein stehender Soldat, auf den Boden blickend, die Linke an der Hüfte, mit der Rechten den Stock auf der Achsel tragend. Das Zeichen links unten.
Soldaten mit anderen Figuren.
Ein am Hügel sitzender Soldat, mit der Rechten den Schild haltend. Im Grunde scheint ihm ein anderer zuzurufen. Rechts unten das Zeichen.
Zwei auf viereckigen Steinen sitzende Soldaten, der zuerst Rechten vom Rücken gesehen, der andere im Profil. An einem der Steine das Zeichen.
Ein auf dem Steine sitzender Soldat, im Profil nach links gerichtet, die Hände auf dem Kolben. Ein zweiter sitzt auf dem Boden. Rechts unten das Zeichen.
Ein stehender alter Soldat, wie er zu dem rechts sitzenden Cameraden spricht, beide mit Lanzen. Im Grunde rechts ein anderer Mann. Links unten der Name.
Ein Kopf und Arme auf den Schild stützender Soldat rechts im Grunde; neben ihm ein anderer Mann. Rechts unten das Zeichen.
Ein alter Soldat, der mit einem Manne spricht, der auf dem Stocke sitzt. Im Grunde links ist ein anderer Mann. Das Zeichen links unten.
Verschiedene andere Figuren von Männern.
Ein alter rechts am Felsen sitzender Bauer, die Hände auf die Knie gelegt. Links im Grunde unterhalten sich zwei andere Männer, und rechts unten steht Rosa's Name,
Ein Mann, den Stock in beiden Händen, stützt das rechte Knie auf einen Stein. Zwei andere sitzen gegen den Grund zu auf dem Boden. Links unten ist das Zeichen.
Ein stehender Mann mit dem Stöcke, vom Rücken gesehen, das linke Knie auf einen Stein gestützt. Das Zeichen ist links unten.
Ein auf dem Hügel sitzender Alter, wie er sich im Gespri- che zu drei anderen Männern wendet, die rechts stehen, wo unten das Zeichen bemerklich ist.
Ein sitzender junger Mann im Gespräche mit den beiden Männern zur Linken, wovon der eine ein Täfelchen hält. Das Zeichen ist rechts unten.
Ein stehender junger Mann, im Profil nach rechts, wie er ein Gemälde betrachtet, auf welchem die Terme der Isis er- scheint, und das Zeichen des Künstlers.
Ein stehender junger Mann mit dem Fischnetz, im Profil nach links ist ein Alter mit gekreuzten Händen, und eine andere Figur. Rechts unten das Zeichen.
Ein nach rechts hin gehender Mann, der Diener hinter ihm. Das Zeichen rechts unten.
Ein stehender Mann nach rechts gewendet, und die Linke auf den Stock gestützt, wie er mit der Rechten auf das Ziel deutet. Das Zeichen rechts unten.
Ein nach links schreitender Mann, wie er mit der erhobe- nen Rechten auf einen Gegenstand deutet, und die Linke hängen lässt. Das Zeichen rechts unten.
Ein alter Orientale stehend den Rücken zeigend, rechts vor- ihm zwei Weiber, wo unten auch das Zeichen ist.
Ein junger Mann im Profil nach links gehend, mit einem Buche unter der linken Achsel. Das Zeichen links unten.
Ein fast nackter Mann, stehend von vorne gesehen, und mit dem Bogen in der Rechten. Das Zeichen ist rechts unten.
Ein stehender Mann, fast ganz in Vorderansicht, nur etwas nach links gewendet. Er deutet mit der Rechten auf etwas. Links unten das Zeichen verkehrt.
Frauen,
Ein am Fuss des Baumes sitzendes nacktes Weib, sich mit beiden Händen an den Stamm haltend, nach rechts gewen- det. Links unten ist das Zeichen.
Ein nacktes Weib fast en face, nach rechts schreitend. Es hat die Arme gekreuzt, und von den Hüften herab fällt ein Tuch. Das Zeichen rechts unten.
Ein nach rechts gehendes Mädchen, wie es mit der Rechten das Kleid hält. Rechts unten das Zeichen.
Ein junges, nach links gehendes Weib, die rechte Hand in den Mantel gehüllt, mit der anderen das Kleid fassend. Rechts unten das Zeichen.
Rechts, mit über dem Steine gekreuzten Händen. Links un- ten das Zeichen verkehrt.
Die junge Mutter mit dem Kinde in den Armen, nach links schreitend, den Kopf nach rechts gedreht. Das Zeichen links unten verkehrt.
BOSO, Sigismunt, Maler, wurde von Gius. Chiarı unterrichtet. Er malte gegen Ende des 17. Jahrhunderts für einige Kirchen Rom's, besonders Altarbilder.
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