Rooyen, Gabriel van, Maler, wurde 1752 zu Utrecht geboren, und von seinem Vater Jakob, der Tapeten malte, in den Anfangt- gründen der Kunst unterrichtet. Auch Gabriel kam als Jüngling von achtzehn Jahren in eine Tapetenfabrik nach Harlem, zeichnete aber nebenbei auch Bildnisse mit der Kreide, was er nach einiger Zeit auch in Amsterdam fortsetzte, und ein Paar Jahre später war er bereits in der Kunst so weit gekommen, dass er zum Broderwerk keiner Tapetenfabrik mehr bedurfte. Er malte jetzt alles was ihm vorkam, und sehr viele Bildnisse deren er eben so viele auch in Kreidemanier behandelte. Seine Gemälde haben in der Färbung Verdienst, grosse Klarheit im Lichte und auch in den Schatten. Immerhin aber bemerkt man den Mangel an einer guten Schule, besonders in der Zeichnung. Rembrandt diente ihm häufig zum Vorbilde. Dieser Künstler starb 1817. Sein Bildniss, mit dem Pinsel auf dem Hute, findet man in den Studie-Beelden en Fragmenten door J. E. Marcus, und einige Nachrichten über sein Leben in der Geschiedenis der vaderlandsche Schilderkunst etc. II 401.
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