Roos, Jan, Maler von Amsterdam , bildete sich daselbst zum Kün-
derten dieser Stadt nach ihm.
den ersten Unterricht von L. van den Bosch, kam dann zu van der Schoore, und war schon wohl erfahren, als ihn J. van Op- stal in sein Haus aufnahm. Da kopierte er einige Gemälde von Rubens, van Dyck und Teniers, die später für Originale verkauft wurden. Die Zahl der Staffeleibilder, welche Roos mit Opstal ausführte, ist sehr gross, da sie fast alle deutschen Hüfe damit ver- sorgten. Von unserm Künstler sah man zu Antwerpen und in Leu- wen auch Deckenstücke, die aber wahrscheinlich alle zugrunde ge- gangen sind. Er fand mit seinen Arbeiten grossen Beifall, da sie in Zeichnung und Färbung sich empfehlen, besonders jene seiner spä- teren Zeit, die auch durch größere Wahrheit des Ausdrucks erfreute. Roos starb im Haag 1747 im 61. Jahre. J. Punt hat 1736 sein Bildnis gestochen, und ihn malend dargestellt. S. auch Ruarts.
schaften mit Thieren, auch Schlachten und einige andere Darstel- lungen, doch gelangte er nicht zu dem Rufe, wie einige der fol- genden Künstler . Er liess sich in Wien nieder, und blühte da- selbst um 1735. Joseph Roos' Sohn ist sein Sohn,
Roos (Rosa di Tivoli), fand aber an H. Brandi seinen Lehrer. Er malte Landschaften mit Vieh, mit eben so kühnem Pinsel als der Vater, er wusste aber nicht den Charakter und die Bedeutung hier- in einzulegen, wodurch selbst die laßigsten Bilder des Rosa di Ti- voli noch ansprechend blieben. Auch an Correctheit der Form steht er dem Vater nach. Das Todesjahr dieses Künstlers ist unbekannt. Der Vater starb 1705.
geboren, und anfangs von J. de Wael unterrichtet, worauf er bei F. Snyders sich weiter übte. Später ging er nach Italien, hielt sich einige Zeit in Rom auf und liess sich zuletzt in Genua nieder, wo 1638 starb. Dieser Künstler malte Blumen, Früchte und Thiere, alles mit grosser Naturwahrheit, so dass er durch seine gemalten Fische und Hasen die Katzen und Hunde täuschte, wor- über Soprani die Erneuerung eines Wunders des Zeuxis erkundete. Auch Figuren und Bildnisse malte dieser Künstler. Im Kirchen- staate und zu Rom, dann auch in Genua gab es viele Werke dies- es Künstlers, meistens Thierstücke. In Italien war er unter dem Namen Gio. Rosa bekannt. R. Sadeler stach nach ihm die Erwe- ckung des Lazarus und L. Kilian die Himmelfahrt Mariä, so wie eine Allegorie: Felicitas betitelt.
bau sehr erfahren, und malte auch gewöhnlich Marinen mit Schiffen, die von Kennern gepriesen werden. Dieser Künstler arbeitete schon im ersten Decennium unseres Jahrhunderts.
ler heran, und ging dann gegen Ende des vorigen Jahrhunderts nach Dresden, wo er durch seine Bildnisse Beifall erwarb.
ter begab sich Roos nach Italien und hielt sich längere Zeit in Rom auf, noch um 1820, so wie er wahrscheinlich auch noch je- ner J. Roos ist, der im Kunstblatte von 1850 kurz erwähnt wird. Roos malte Landschaften mit Vieh und Bildnisse. Dann finden sich auch radirte Blätter von ihm:
- Das (ungen.) Bildniss des Malers Liscow. Rom 1820, 8.
- Einige Landschaften mit Vieh, 4°;
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