Roore oder Rhaude, Giovanni Pietro de, fand Ticozzi in den Registern der Cathedrale von Cremona einen berühmten Architekten ge- nannt, der in der letzten Zeit des 15. Jahrhunderts Ober-Inspec- tor der kirchlichen Gebäude der Stadt und der Diöcese von Cre- mona war. Im Jahre 1501 setzte er auf die Fronte des Domes eine Attika im griechisch - römischen Style, suchte aber beim Auf- bau die altdeutschen Formen möglichst damit in Harmonie zu bringen, was jedoch der fremdartigen Theile wegen nicht ge- lingen konnte. In den Nischen brachte er vier Statuen von Hei- ligen an. Einige Jahre später (1508) setzte er auf das Frontispiz ein Thürmchen, mit vier Statuen von berühmten Architekten und Bildhauern. Diesen Aufsatz findet Ticozzi sehr schön, allein dieser ganzen Umgestaltung möchte einem Horazens Groteske einfallen:
Humano capiti cervicem pictor equinam Jungere &c velit, etc.
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