Romeyn, Willem

Romeyn, Willem, Landschafts- und Thiermaler, wird von Hage- dorn und Füssly sen. unter die Schüler des Melch. Hondekoeter gezählt, allein beide verwechseln ihn dabei mit W. van Royen, der später am preussischen Hofe lebte. Romeyn war Berghem's Schü- ler; wenigstens nahm er diesen Meister und den Karel Dujardin zu Vorbildern. Er malte Landschaften mit Figuren und verschiede- nem Vieh, Bilder, welchen solchen Beifall fanden, dass man sie mit denen eines Berghem, Asselyn, van der Meer u. s. w. gleich- setzen wollte. In der Composition und in der Zeichnung sind sie jeden- falls trefflich, allein der graue Ton, der gewöhnlich darin herrscht, schwächt den Eindruck. In der kgl. Pinakothek zu München sind zwei Landschaften mit Hirten und Vieh, die zu Romeyn's schönst- en Bildern gehören. Sehr geachtet sind auch seine breit und kräf- tig behandelten Zeichnungen in schwarzer Kreide, Rothstein und Tusch. Einige dieser Zeichnungen beurkunden seine Studien nach den oben genannten Meistern. Blühte um 1640 — 60.

J. Visscher stach nach ihm eine Folge von vier Landschaften mit Viehheerden, die zu Amsterdam bei F. de Wäërt erschienen. W. von Kobell lieferte zwei Blätter unter dem Titel: Le repos du Ber- ger, und le Berger dormant. H. Tischbein radirte ein Gemälde mit drei ruhenden Kühen und drei Schafen; Herzinger stach eine Gruppe von vier Stieren und zwei Ziegen in Kreidemanier; zwei andere Landschaften rühren von Gereau und R. Haude her; ein trefflicher

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