Romberg, J. Andreas, Architekt, ein um die Civil- und Landbau- kunst sehr verdienter Künstler, besonders durch seine Stilurtheile, des- sen spätere in seiner in Leipzig errichteten Verlagsexpedition erschie- nen. Romberg hat auch eine Zeitschrift für praktische Baukunst, zu- nächst für Architekten, Ingenieurs, Maurer - und Zimmermeister , Steinmetzen, und Mechaniker , Bauherren etc. gegründet, welche von mehreren Ministerien, Kreisbau-Bureaux, Regierungs-Inspektionen und technischen Anstalten empfohlen wurde. Die tüchtigsten Männer des Baufaches haben dem Unternehmen ihre Unterstützung zuge- wandt, und diese Zeitschrift erfreute sich daher 1815 des dritten Jahrganges. Von seinen übrigen Werken nennen wir folgende:
Die Zimmerwerkskunst. Bearbeitet von A. Romberg, Augs- burg 1831 ff. Dieses Werk erschien in Heften von 12 und mehr li- thographirten Blättern, mit Text, fol. Der Stadtbau, oder Anweisung zum Entwurfen von Gebäuden
Nagler's Künstler-Lex. Bd. XII 22
Über Eisenwerksarbeiten in der Civilbaukunst, 4 Hefte mit 24 Blättern und Text. Leipzig 1855, qu. Fol.
Versuch einer architektonischen Formenlehre in Beziehung auf Gebäude unserer Zeit, für Architekten und Kunstfreunde von J. A. Romberg. Mit 42 Tafeln, Berlin 1857. 4.
Die Mauerwerkskunst in allen ihren Theilen, bearbeitet von J. A. Romberg. Mit 64 Kupfertafeln. Wien 1858, 4.
» Vorarbeiter für das Zimmermeister-Examen in den deutschen Bundesstaaten, von J. Andreas Romberg. Mit 20 Tafeln, 1845.
In neuester Zeit beschäftigt ihn die Herausgabe eines umfassenden Conversationslexicon für bildende Kunst.
Bombert J. Anton s. Rhomberg.
Bomborgh, Landschaftsmaler von Nymegen, ist ausser seinem Vaterlande wenig bekannt, obgleich er zu den guten Meistern seiner Zeit gehört. Er bildete sich in Italien, hielt sich längerer Zeit in Rom auf, und kehrte endlich wieder nach Nijmegen zurück, wo er verschiedene Staffeleibilder und Supraporten malte. Er staffirte seine Gemälde mit Jagden und anderen Scenen, so wie mit Thieren. Sie sind gut in der Zeichnung und breit behandelt. Das Todesjahr dieses Künstlers ist unbekannt. In Van Eynden's Geschiedenis I. 200 heisst es, dass er im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts noch gelebt habe.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_aOGNgqRCyr4C/